Durststrecke überstanden

LÜNEN-SÜD "Wir haben hier geballte Lünen-Süder Kompetenz", lobt Stadtplanerin Beate Schürmann die neue Hafenmeisterin Christine Manchen sowie die Kiosk-Betreiberin Maria Gerlach.

von Von Dennis Werner

, 21.09.2007, 13:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christine Manchen (vorne r.) und Maria Gerlach stießen an auf eine gemeinsame Zukunft und vielen Gästen am Preußenhafen.

Christine Manchen (vorne r.) und Maria Gerlach stießen an auf eine gemeinsame Zukunft und vielen Gästen am Preußenhafen.

Die Stadt sei sehr froh darüber, dass nach der Aufgabe des früheren Hafenmeisters endlich eine Lösung gefunden worden sei. Die Teilung des Betriebes in Hafenmeisterei und Kiosk sei gut für den Preußenhafen, so Schürmann. "Es ist schön, wenn die Durststrecke überstanden ist", so Schürmann.

"Die Skipper sind noch etwas beleidigt, weil hier lange nichts war", versucht Hafenmeisterin Christine Manchen zu erklären, dass sich der Ansturm auf die Liegeplätze in Grenzen hält. Doch sie sei zuversichtlich, dass sich das geben wird. "Es muss sich auch erstmal herum sprechen", sagte sie. Beate Schürmann sieht dies pragmatisch: "Wenn man schimpft, wenn etwas geschlossen ist, dann vermisst man es", sagte sie.

Der Kiosk werde aber gut angenommen. Allmählich fülle sich der Hafen wieder mit Leben, sagte Maria Gerlach.

Zu den beiden Betreiberinnen habe die Stadt ein offenes, freundschaftliches Verhältnis. Das drückt sich auch in den Pachtverträgen aus, die nach Rücksprache mit den Pächterinnen angepasst werden können. "Wenn wir merken, dass etwas nicht lebenstauglich ist, ändern wir das gemeinsam", so Schürmann.

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