Martin Fricke und einer seiner Söhne schauen zu dem herüber, was von Steag-Kraftwerk übriggeblieben ist.
Martin Fricke und einer seiner Söhne schauen zu dem herüber, was von Steag-Kraftwerk übriggeblieben ist. © Sylvia vom Hofe
Sprengung in Lünen

Ein Leben mit dem Kraftwerk: „Das ist heute für uns kein einfacher Tag“

Ein Kilometer liegt zwischen den Lüner Kraftwerken. Für Martin Fricke bilden sie jedoch eine Einheit: „Meine Lebensgeschichte.“ Davon fehlt jetzt ein ganzes Stück. Aber weniger als gedacht.

Als Martin Fricke ein kleiner Junge war, wollte er Gärtner werden. Oder Chemiker. An eine Arbeit auf dem Steag-Kraftwerk hatte er da noch nicht gedacht, obwohl er mit seinem Rädchen aus Brambauer regelmäßig dorthin gefahren ist: „Dieses riesige Gebäude hat mich geradezu angezogen“, sagt der 62-Jährige: Ein Abenteuerland der Fantasie für das Kind. Ein Einstieg ins Berufsleben für den Auszubildenden. Und eine Karriereleiter für den Ingenieur, der auf dem zweiten Bildungsweg studiert hatte und heute Technischer Leiter des Trianel-Kraftwerks ist.

Als Bergleute am Kraftwerk einfuhren

Mutter hatte Kneipe Rose in Brambauer

Trianel war wegen Wind vom Netz

Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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