Staatsanwaltschaft wartet auf DNA-Gutachten nach Einbruch und Hakenkreuzen in Lüner Physiopraxis

mlzSpuren gesichert

Die jungen Inhaberinnen von „Physio Aktiv“ am Christinentor in Lünen haben längst aufgeben müssen. Die Staatsanwaltschaft nicht. Sie ermittelt weiter nach dem Einbruch mit den Hakenkreuzen.

Lünen

, 20.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dieser Einbruch stellte das Leben der Inhaberinnen des „Physio Aktiv“ auf den Kopf: Unbekannte drangen in die Physiopraxis am Christinentor ein, schlugen alles kurz und klein und schmierten Hakenkreuze überall hin. Es war die Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2019. Acht Monate später gaben die beiden jungen Frauen auf. Der wirtschaftliche Druck war einfach zu groß.

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Jetzt, im März 2020, weitere sechs Monate später, werden noch immer Spuren ausgewertet. Das teilt die Staatsanwaltschaft Dortmund auf Anfrage mit. Derzeit, so heißt es, würden „Fingerabdrücke und auch DNA-Spuren gesichert“. Die Auswertung werde aber noch dauern.

Gutachten erst in einigen Monaten

Mit dem Eingang des in Auftrag gegeben DNA-Gutachtens sei erfahrungsgemäß erst in einigen Monaten zu rechnen, teilt Staatsanwalt Henner Kruse mit. Andere Hinweise auf mögliche Täter gebe es nach wie vor keine, so die Staatsanwaltschaft weiter.

Für die beiden Inhaberinnen wäre es emotional wichtig, wenn die Ermittlungen oder Zeugenaussagen zum Erfolg führen würden. Um die Praxis fortzuführen, kämen Erfolge aber zu spät. Die beiden Frauen mussten aus finanziellen Gründen aufgeben, da die Täter in der Praxis viel zerstört hatten.

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