Eine Lünerin will Unicef-Junior-Botschafterin werden

Würfelspiel ausgedacht

Chioma Samuel ist in Deutschland aufgewachsen, ihr Vater kommt aus Nigeria. "Ich denke oft darüber nach, wie es wäre, wenn ich dort geboren wäre", sagt die Schülerin des Gymnasiums Altlünen, die sich für die Rechte der Kinder einsetzen möchte. Mit welcher Idee sich Chioma deshalb als Unicef-Junior-Botschafterin bewirbt, erzählt sie im Video.

LÜNEN

20.03.2015, 13:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Ich denke oft darüber nach, wie mein Leben verlaufen würde, wenn ich in Nigeria geboren wäre", erzählt die Schülerin. "Ich hatte Glück, andere Kinder nicht. Diese Ungerechtigkeit macht mich traurig." Deshalb kämpft Chioma darum, dass Kinder auf der ganzen Welt das Recht haben, gesund aufzuwachsen und eine Schulbildung zu genießen. Um das auch ihren Mitschülern nahezubringen, hat sie sich mit ihrer Schwester Amara ein Würfelspiel ausgedacht.  

Mit der Aktion bewirbt sich Chioma beim Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen als Unicef-Junior-Botschafterin des Jahres. Bis zum 31. März hat sie noch Zeit, ihre Ideen und die Erklärung ihres Würfelspiels einzuschicken.

Im vergangenen Jahr haben laut Unicef 63 Schulen, 21 Kinder oder Gruppen und 13 Organisationen an dem Wettbewerb teilgenommen. Wer eine Aktion für Kinderrechte startet, erhält eine Urkunde und ist damit offiziell Junior-Botschafter.

Unterschriften-Aktion

Chioma hat sich aber nicht nur das Spiel ausgedacht, sie sammelt auch Unterschriften für ihre Petition an den Bundestag. "50.000 Unterschriften braucht die Petition, damit sie im Bundestag diskutiert wird", sagt die 16-Jährige. Vier Wochen bleiben Chioma noch, um mit Aushängen und einem Stand auf dem Markt ihr Ziel zu erreichen. Wer die Petition online unterschreiben möchte, kann das hier tun.

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