Seit über sechs Jahren ist das Gelände des ehemaligen Unternehmens Dörre Galvontechnik verwaist. Jetzt gibt es dort Aktivitäten. © Goldstein
Wirtschaft

Es tut sich etwas an der Wethmarheide: Arbeiten auf verwaistem Areal

Lange tat sich nichts auf dem Grundstück der ehemaligen Firma Dörre Galvanotechnik an der Wethmarheide. Jetzt wird dort gearbeitet. Interesse hat ein Unternehmer aus Dortmund.

Neues Leben scheint wieder auf dem Grundstück der einstigen Firma Dörre Galvanotechnik an der Wethmarheide einzuziehen. Zumindest wird dort momentan gearbeitet. Ein Baustellenschild ist allerdings nicht aufgestellt worden.

Viele Jahre hatte hier die Firma für Metallbeschichtung ihren Sitz, bis sie vor sieben Jahren Insolvenz anmelden musste.

Inzwischen wurde das Grundstück verkauft. Zugegriffen habe ein Unternehmer aus Dortmund, heißt es. Laut Wirtschaftsförderung handelt es sich um Reinhard Beckmann, der in der Nachbarstadt seit mehr als 20 Jahren einen Handel für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen betreibt. Auf Anfrage der Redaktion wollte er sich jedoch nicht zu seinen Plänen äußern.

Gewerbegebiet Wethmarheide ist damit ausgebucht

„Ich bin froh, dass es eine Nachnutzung gibt“, sagt Eric Swehla, Chef der Wirtschaftsförderung in Lünen. Das Gelände umfasst 0,77 Hektar. Zu der Unternehmensgröße und der Zahl der Arbeitsplätze konnte Swehla keine Angaben machen. Der Eigentumsübergang soll auch noch nicht abgeschlossen sein.

Wie Swehla auf Anfrage mitteilt, gibt es an der Wethmarheide keine verfügbaren Gewerbeflächen mehr.

Das letzte 2,5 Hektar große Areal hat der Caterer Stolzenhoff gekauft. In dem Neubau, so heißt es nach früheren Angaben von Stolzenhoff, seien ein Gebäude für eine Produktion mit Metzgerei, Konditorei sowie warmer und kalter Küche geplant. Außerdem wird es dort einen Verkaufsladen geben. Der Komplex umfasst ein Bürogebäude, Verladerampen, Sozialräume, Reinigung und Lager für Ausstattung und Möbel fürs Catering.

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Redaktion Lünen
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Magdalene Quiring-Lategahn

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