FDP in Lünen setzt sich für eine Begrünung städtischer Dächer ein - ZGL prüft Kosten

Dachbegrünung

Die Ratsfraktion der Lüner FDP setzt sich in Zeiten des Klimawandels für eine Begrünung von städtischen Dächern ein - unter der Voraussetzung, dass es finanziell machbar ist.

Lünen

, 09.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das grüne Dach am Stein-Gymnasium ist in diesen Tagen eher braun. Egal, für die FDP ist diese Dachbegrünung ein Beispiel, das Schule machen könnte für andere städtische Gebäude.

Das grüne Dach am Stein-Gymnasium ist in diesen Tagen eher braun. Egal, für die FDP ist diese Dachbegrünung ein Beispiel, das Schule machen könnte für andere städtische Gebäude. © Linnhoff (A)

Die FDP macht sich für die Begrünung von städtischen Dächern stark. Ein entsprechender Antrag stieß im Betriebsausschuss des Stadtbetriebs „Zentrale Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL)“ zunächst auf positive Resonanz. Demnach prüft ZGL kurzfristig an zwei Musterbeispielen, was es kostet, eine Dachfläche zusätzlich - unter Umweltaspekten - zu begrünen oder aber mit einer Photovoltaikanlage auszustatten.

„Keine Frage, man kann dieses Thema nach vorne bringen“, sagte ZGL-Chef Marc Stoverock in der Ausschuss-Sitzung am Dienstag (3.3.) in der Aula der Realschule Brambauer.

Eine Frage der Kosten

Stoverock räumte aber ein, dass das Ganze seinen Preis haben wird. Am Ende, da war sich der Ausschuss einig, sei das eine Kostenentscheidung, die der Rat beziehungsweise der zuständige Ausschuss treffen muss.

Jetzt lesen

Wie es in dem FDP-Antrag, adressiert an Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns mit der Bitte um Weiterleitung an den zuständigen Ausschuss, heißt, werde durch die Begrünung von Dachflächen nicht nur das Stadtklima verbessert. „Bei Starkregen entlasten sie die Kanalisation und bieten darüberhinaus lnsekten zusätzlichen Lebensraum“.

Weiter steht in dem Antrag: „Sollte aus statischen oder anderen Gründen eine Begrünung nicht möglich sein, bietet sich an, die Flächen als Fotovoltaik Anlagen selbst zu betreiben oder an lnteressenten zu vermieten.“

Lesen Sie jetzt