Feuer auf Steag-Gelände in Lünen: Polizei sucht die Ursache

Großeinsatz der Feuerwehr

Ein Feuer in der Turbinenhalle des ehemaligen Steag-Kraftwerks hatte am Samstag 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr in Atem gehalten. Die Ursachensuche ist Sache der Polizei.

31.05.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr auf dem ehemaligen Steag-Gelände in Lünen.

Die Feuerwehr auf dem ehemaligen Steag-Gelände in Lünen. © Jürgen Weitzel

Als am Samstag (30. Mai) rund 100 Feuerwehrleute aus Lünen und Dortmund nach Lippholthausen eilten, hatten sie sich auf einen langen, gefährlichen Einsatz eingerichtet. Die Turbinenhalle des ehemaligen Steag-Kraftwerks brannte: eine industrielle Großanlage an der Lippe, die gerade einem neuen Industrie-und Logistikpark Platz macht. Am Samstag war noch offen geblieben, ob möglicherweise Giftstoffe freigesetzt worden sind.

“Wenn das wirklich so gekommen wäre, hätten wir darüber eine Nachricht“, sagt 20 Stunden später der Sprecher der Polizei in Dortmund. Weitere Angaben kann er noch nicht machen. Es sei aber richtig: Die Suche nach der Brandursache laufe noch. Aber angesichts der Tatsache, dass es sich um eine leere Halle gehandelt habe und niemand verletzt worden sei, habe die Untersuchung über die Pfingstfeiertage nicht oberste Priorität. Erst ab Dienstag (2. 6.) werde mit neuen Erkenntnissen zu rechnen sein,.

Nach etwas mehr als zwei Stunden hatte die Feuerwehr am Samstag gegen 18.15 Uhr ihren Löscheinsatz beenden können - deutlich früher als zunächst befürchtet. Bei der Alarmierung war von einem über mehrere Meter brennenden Kabelkanal die Rede, wie es vor Ort hieß. Für einen erfolgreichen Löscheinsatz waren vor Ort: die Berufsfeuerwehr Lünen und die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschzügen Mitte, Nordlünen-Alstedde und Niederaden.

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