Feuerwehr-Eskorte zu Remondis: Das geschah mit dem Tanklaster von der A2

16 Verletzte

Mit großem Aufwand ist ein Tanklaster am 4. Juli von einem Rastplatz an der A2 nach Lünen eskortiert worden. Das Ziel: Der Entsorgungs-Riese Remondis. Dort ist er mittlerweile nicht mehr.

Lünen

, 15.07.2019, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehr-Eskorte zu Remondis: Das geschah mit dem Tanklaster von der A2

Der Tanker konnte wure zu Remondis eskortiert. © Marc Fröhling

Bei einer Routine-Kontrolle war am 4. Juli am Parkplatz Kleine Herrenthey an der A2 ein Lkw aufgefallen, in dessen Tank es offenbar eine chemische Reaktion gegeben hatte. Die Folge: Eine befürchtete Explosionsgefahr. Ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr samt zeitweiser Sperrung der A2 folgte, woraufhin der Lkw zu Remondis gefahren wurde - begleitet von vielen Fahrzeugen von Feuerwehr und Polizei sowie einem Hubschrauber.

Dort ist er mittlerweile nicht mehr, wie Remondis-Sprecherin Anna Ephan berichtet. Der Lkw sei schon am Montag von der Bezirksregierung Arnsberg freigegeben und anschließend wieder in die Remondis-Niederlassung nach Köln gefahren worden, wo der Tanker auch herkam.

Dort sei der Deckel geöffnet und die Flüssigkeit abgelassen und entsorgt worden. Noch ist der Tank aber nicht leer. Denn ein Teil der Flüssigkeit hatte sich in Folge einer chemischen Reaktion auch ausgehärtet. Eine Fachfirma sollte diesen Anteil am Montag auch noch entfernen.

Nach früheren Angaben von Remondis waren in dem Tank Destillationsflüssigkeiten und Waschflüssigkeiten enthalten. Weil offenbar ebenfalls Reste einer Flüssigkeit enthalten waren, die bei der Herstellung von Bauschaum eine Rolle spielt, kam es zur Reaktion. In der Folge mussten 16 Personen wegen Kopfschmerzen medizinisch versorgt werden.

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