Gäste wollten nicht gehen

LÜNEN Töne statt Tore: Rund 2500 Gäste erlebten Freitagabend auf dem EM-Party-Gelände im Freibad Cappenberger See ein tolles Konzert mit ausgelassener Atmosphäre.

von Von Volker Beuckelmann

, 29.06.2008, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Birdie-Frontmann Uwe Wortmann legte sich richtig ins Zeug.</p>

<p>Birdie-Frontmann Uwe Wortmann legte sich richtig ins Zeug.</p>

Die beiden Lüner Bands "The Steelcookers" und "Birdie" begeisterten Konzertbesucher aller Altersstufen mit drei Stunden Live-Musik aus fünf Jahrzehnten Musikgeschichte.

Für die Augen und Ohren wurde auf der Bühne viel geboten. "Let´s have a Party", "Eight days a week" oder "Poor boy" - die "Steelcookers" widmeten sich mit viel Schwung und Spielfreude anderthalb Stunden vor allem dem Rock`n`Roll und der Beatmusik der 50er und 60er Jahre. Das kam gut an, besonders beim "reiferen" Publikum. "Das Angebot finde ich prima", sagte z.B. Norbert Bergmann, der mit seiner Frau Marlis das Konzert genoss.

Kultstatus

Elke, Inga und ihre Bandkollegen Christian, Werner, Hartmut und Rolf überzeugten das Publikum auf der ganzen Linie. Nach einer etwas längeren Umbaupause zog "Birdie" mit Rock- und Soul-Klassikern der 70er bis 90er Jahre die jubelnde Fan-Gemeinde in ihren Bann. Die Band, sie feiert in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Bestehen, scheint schon Kultstatus zu besitzen, da es bei ihrem Auftritt noch voller vor der Bühne wurde. Präsentiert wurden auch zwei neue Gesichter. Sängerin Sabine Hoell und Gitarrist Nico Pizzer brachten neue musikalisch-gesangliche Impulse, die sehr gut taten.

Schon zu Beginn legte die Band so richtig los mit Titeln wie "Hold the line", "It´s my life" oder "Simply the best". Sabine Hoell, sie hatte zusammen mit Birdie erst drei Konzerte absolviert, war klasse und passt super in die Band, wie auch ihr Kollege Nico. Das Publikum spendete für die tollen Instrumentalparts und mitreißenden Gesang viel Applaus.

Viele Besucher wären sicher gerne noch länger geblieben, da beide Bands mehr Titel in petto gehabt hätten. Doch um 23 Uhr mussten die Veranstalter, die Wohnungsgenossenschaften Bauverein und WBG, ihre Mieter und Freunde gut gelaunt nach Hause lassen. "Ich finde das eine kleinliche Entscheidung", konnte sich Bernd-Peter Menke (Vorstandsmitglied WBG) die ordnungsrechtliche Entscheidung nicht verkneifen. Trotzdem war es ein gelungener Abend.

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