Die Fleischerei Scharbaum ist geöffnet. © Hendrik Nachtigäller
Tierquälerskandal in Werne

Gerüchte über Schließung: Lüner Metzger Scharbaum reagiert

Das Werner Unternehmen Mecke, Geschäftspartner der Fleischerei Scharbaum, steht im Mittelpunkt eines Tierquälerskandals. Scharbaum äußert sich zu Gerüchten über eine Schließung.

Der Tierquälerskandal in einer Viehsammelstelle des Betriebs Mecke in Werne schlägt auch in Lünen Wellen. In den sozialen Medien kamen Gerüchte auf, dass die Fleischerei Scharbaum, geschäftlich mit Mecke verbandelt, nun schließe. Dazu findet Wilhelm Scharbaum klare Worte.

„Ich weiß nicht, wer das in die Welt gesetzt hat“, sagt der 60-Jährige am Donnerstag. „Das stand gestern im Internet. Ich weiß nicht, wer das gemacht hat.“ Er sei auch nicht für die Homepage verantwortlich. Überhaupt: „Ich bin hier für gar nichts verantwortlich, was hier im Betrieb passiert. Den alleinigen Hut hat die Fleischerei Mecke in Werne auf.“

Fleischerei Scharbaum in Lünen ist geöffnet und soll es auch weiterhin bleiben

Der Chef der Mecke GmbH & Co. KG ist seit 2017 alleiniger Geschäftsführer der Fleischerei Scharbaum. „Dieser Laden ist geöffnet“, sagt Scharbaum über das Geschäft, das sein Großvater 1921 gegründet hat. „Die Information aus Werne ist, dass er auch weiter aufbleibt.“

Das Gerücht über die Schließung ist also nicht mehr als genau das. Eine Unterseite auf der Homepage der Fleischerei Scharbaum, in dem die 2017 begonnene Kooperation verkündet wird, ist unterdessen gelöscht worden. „Die Schlachtung von Scharbaum, die bisher in Unna erfolgte, wird nach Werne zur Fleischerei Mecke verlegt. Das ergibt kürzere Wege für die Tiere zu dem Betrieb“ hieß es dort.

Über den Autor
Gebürtiger Dortmunder mit viel Liebe für den großen und kleinen Sport: Hauptsache, es rollt, tickt oder geht ordentlich vorwärts. Ob im Fernsehen, am Spielfeldrand oder selbst mit Ball und Rad unterwegs. Seit 2014 für Lensing Media im Einsatz, erst in Freier Mitarbeit, nun als Volontär.
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Hendrik Nachtigäller

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