Feuerwehr Lünen

Großeinsatz an der Seseke: Suche nach Jugendlichem wird eingestellt

Die Lüner Feuerwehr hat Donnerstagnacht (15.7.) an der Seseke nach einem Jugendlichen gesucht. Laut einer Zeugin soll er in den Fluss gestürzt sein. Jetzt gibt es eine neue Entwicklung.
Bis Mitternacht hatten die Einsatzkräfte nach einer vermissten Person gesucht. © Wüllner

Weil ein Jugendlicher in der mit Wasser prall gefüllten Seseke vermutet wurde, hat es am Donnerstagabend (15.7.) bis weit nach Mitternacht eine große Suchaktion der Lüner Feuerwehr im Bereich der Brücke Asternweg gegeben. Die Suche blieb erfolglos und wurde seitdem nicht fortgeführt, wie Polizeileitstelle und Feuerwehr am Samstag bestätigen.

Rund 35 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Löschzüge Wethmar und Horstmar waren ab 21.38 Uhr am Donnerstag vor Ort, leuchteten mit Scheinwerfern das Ufer aus und setzten einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera aus der Luft ein. Sie gingen einem Hinweis einer Zeugin nach, die Jugendliche an der Seseke beobachtet und ihrer Schilderung nach gewarnt habe, nicht zu nah ans Wasser zu gehen. Dann habe die Zeugin die Jugendlichen weglaufen sehen und Füße mit Schuhen im Wasser gesehen.

Vermisstenmeldung liegt nicht vor

Laut Einschätzungen der Feuerwehr hatte die Seseke wegen des Starkregens am Donnerstagabend eine etwa fünf bis sechs Mal so hohe Fließgeschwindigkeit als üblich. Auch die Sichtverhältnisse in der Nacht erschwerten die Suche. Schließlich wurde sie erfolglos abgebrochen.

Weil auch zwei Tage nach dem Hinweis noch keine Vermisstenmeldung vorliege, werde der Einsatz vorerst als beendet angesehen, heißt es vonseiten der Polizei und der Feuerwehr. Sobald eine Vermisstenmeldung vorliege, werde neu angesetzt.

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