Von der Brunnenstraße her führt eine neue breite Zufahrt zum Gelände des ehemaligen Steag-Kraftwerks. © Goldstein
230-Tonnen-Koloss

Hagedorn bereitet Ankunft des Abrissbaggers auf dem Steag-Gelände vor

Deutschlands größter Abrissbagger muss auf seinem Weg nach Lünen dem Wetter Tribut zollen. Auf dem Gelände des ehemaligen Steag-Kraftwerks ist indes alles bereit für die Ankunft des KMC1600S.

Wann genau der KMC1600S in Lünen ankommen wird, ist unklar. Die Hagedorn-Gruppe hatte bereits in der vergangenen Woche erklärt, dass „Deutschlands größter Abrissbagger“ zwar auf dem Weg nach Lünen sei.

Wie lange er für die mehr als 700 Kilometer aus dem Werk in Baden-Württemberg ins Herz von Nordrhein-Westfalen braucht, lässt sich aufgrund des Schnee-Chaos nicht sagen.

Wie das Abrissunternehmen aus Gütersloh mitteilt, geht es derzeit für die insgesamt neun Tieflader nicht wirklich vorwärts. Man müsse abwarten, wann eine Weiterfahrt möglich sei.

Neue Zufahrt an der Moltkestraße

Vor Ort in Lünen ist derweil alles bereits für den 230-Tonnen-Koloss: Von der Brunnenstraße her führt mittlerweile eine neue, breite Zufahrt zum Kraftwerksgelände. Auf der Moltkestraße ist derzeit kurz vor dem Kreisverkehr nur eine Spur frei, weil auch dort eine neue Zufahrt zum Bereich des Kühlturms eingerichtet wird.

Der KMC1600S wurde von der Kiesel GmbH gebaut, nachdem ein entsprechender Auftrag der Hagedorn-Gruppe aus Ostwestfalen erteilt worden war. Die Spezialisten aus Gütersloh wollen sich auch in Zukunft auf ähnliche Projekte wie das Steag-Kraftwerk oder zuvor schon das Kraftwerk Knepper in Castrop-Rauxel konzentrieren. Aufgrund des Kohleausstiegs dürfte es hier an Möglichkeiten nicht mangeln. Die frei werdenden Flächen sind vor allem als Gewerbegebiete gefragt.

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Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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Daniel Claeßen

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