Halte-Stelle an der Münsterstraße soll Treffpunkt für Ratsuchende werden

Neueröffnung

Eine neue Anlaufstelle für Familien, Kinder und Jugendliche gibt es seit Donnerstag (21. Februar) an der Münsterstraße 68b. Zur Eröffnung der Beratungseinrichtung kamen zahlreiche Menschen.

Lünen

von Nadja Reinthal

, 23.02.2019, 15:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Quartierspaten und die Stadt Lünen freuen sich über die dritte Halte-Stelle (v.l.): Jakob Kus-Wolfkühler (Quartierspate), Madeline Brandt (Quartierspatin), Horst Müller-Baß (Beigeordneter) und Astrid Linn (Fachreferentin für Stadtentwicklung).

Die Quartierspaten und die Stadt Lünen freuen sich über die dritte Halte-Stelle (v.l.): Jakob Kus-Wolfkühler (Quartierspate), Madeline Brandt (Quartierspatin), Horst Müller-Baß (Beigeordneter) und Astrid Linn (Fachreferentin für Stadtentwicklung). © Nadja Reinthal

Die neue Begegnungsstätte inmitten von Lünen ist die mittlerweile dritte Halte-Stelle im Stadtgebiet Lünen. In Brambauer sowie in Lünen-Süd existieren bereits solche Beratungseinrichtungen.

Zur Eröffnung um 11 Uhr war viel los in dem ehemaligen Reformhaus. Neben zahlreichen Vertretern der verschiedenen Vereine und Institutionen, die in Zukunft ihre Beratungen in der Halte-Stelle anbieten werden, waren auch Bürgerinnen und Bürger eingeladen, den neuen Treffpunkt ihres Stadtteils kennenzulernen. Beigeordneter Horst Müller-Baß zeigte sich begeistert über die Resonanz: „Ich bin überrascht, dass um die Uhrzeit so viele Menschen hier aufschlagen. Aber bei jeder Eröffnung gab es bisher einen guten Einstand für die Halte-Stellen.“

Soziales Leben soll gefördert werden

Die Halte-Stelle soll Menschen zusammenbringen und Familien, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und sich zu informieren. Durch Kooperationspartner wie das Jobcenter Lünen, das Familienbüro, Lükaz on Tour, die Caritas und die Grüne Werkstatt soll ein vielfältiges Angebot geschaffen werden. Horst Müller-Baß betonte in seiner Ansprache, wie wichtig bei dem Projekt Halte-Stelle die Vernetzung sei: „Alle Dezernate haben zusammen gearbeitet.“

Einzigartige Projekte in der neuen Halte-Stelle

Mit den „QuartiersPaten“ und der Grünen Werkstatt werden zwei besondere Projekte in der Halte-Stelle an der Münsterstraße realisiert. Die „QuartiersPaten“ werden vom Europäischen Sozialfonds finanziell unterstützt. Madeline Brandt, die gleichzeitig Koordinatorin aller Halte-Stellen ist, und Jakob Kus-Wolfkühler sind die „QuartiersPaten“, die als feste Ansprechpersonen für das StadtGartenQuartier Münsterstraße fungieren werden. „Ich hoffe, dass die neue Anlaufstelle gut von den Bürgerinnen un dBürgern angenommen wird und dass die Leute etwas mitnehmen können“, sagte Brandt.

Die Grüne Werkstatt soll das Quartier optisch ansprechender gestalten. Ansprechpartnerin ist hierbei Quartiersgärtnerin Ute Ellermann, die den Bürgern des Stadtteils bei eigenen Projekten unter die Arme greifen soll.

Halte-Stellen sind „Erfolgsstories“

Für die Zukunft seien weitere Halte-Stellen geplant, wie Müller-Baß erklärte: „Der Rat hat grünes Licht gegeben. Wir werden jetzt schauen, in welchen Stadtteilen der Bedarf noch am größten ist und dann müssen erst einmal die Ladenlokale gesucht werden.“

Die Räumlichkeit an der Münsterstraße wird von der Familie Auell vermietet. Früher hatte das Reformhaus Auell hier seinen Sitz, bis Helga Auell in die Fußgängerzone gezogen ist. Ihr Sohn verwaltet inzwischen das Eigentum an der Münsterstraße 68b. Bis Ende 2023 läuft der Mietvertrag, dann wird er - wenn nichts dazwischen kommt - automatisch verlängert. „Wir haben alles nach Wünschen der Stadt umgebaut und ich glaube, dass das sehr gut gelungen ist“, sagte Auell.

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