Neuer harter Lockdown

Hamstern oder weiter einkaufen? So diskutieren Lüner und Selmer im Netz

Ein neuer Lockdown steht an: Hamstern Sie oder kaufen Sie weiterhin wie gewohnt ein? Wir haben auf Facebook unsere Lüner und Selmer Leser gefragt, wie sie mit der Situation umgehen.
Unsere Umfrage hat auf Facebook viele unterschiedliche Meinungen zu Tage gefördert. © Nora Varga

Die einen wollen vor Weihnachten nicht mehr in den Supermarkt, die Anderen lassen sich auch vom harten Lockdown nicht aus der Ruhe bringen. Auf Facebook haben wir eine kleine Umfrage bei unseren Lüner und Selmer Lesern gestartet und gefragt: „Kauft ihr jetzt schon alles, was ihr bis Weihnachten braucht?“ Wir haben für Sie einige Positionen und Kommentare zusammengetragen. Herauskristallisiert haben sich dabei drei Einkaufs-Typen:

Die entspannten Einkäufer

„Wir machen jede Woche einen Einkauf und deswegen werden wir auch die nächste Zeit während des Lockdowns die wichtigsten Lebensmittel, die wir brauchen, kaufen.“

„Hamstern habe ich noch nie gemacht und ich werde damit bestimmt nicht anfangen. Es war zwar problematisch, nach der Arbeit noch Einkaufen zu gehen, aber siehe da, ich hab den ersten Lockdown auch überlebt.“

„Ich persönlich kaufe Heiligabend nur noch mein Fleisch, was ich vorbestellt habe ein. Andere Zutaten wie Obst, Gemüse, Milch und Co. kaufe ich morgens um 7 Uhr vor der Arbeit ein, damit ich mich nicht stressen muss.“

„Ich versuche, wie gehabt einzukaufen. Es ist klar, dass „Frau“ bereits jetzt schon Konserven und Co. für Weihnachten einkauft. Das war aber in den Vorjahren auch so. Nur wird man teilweise durch das Verhalten anderer dazu gezwungen, mehr einzukaufen. Zum Beispiel Klopapier, normalerweise hätte ich es nicht gebraucht. Nur war tagelang keins zu bekommen, deswegen habe ich, sobald was da war, etwas mitgenommen und das nicht nur einmal. Ich hoffe, das passiert jetzt nicht wieder, dann brauche ich auch nicht zu hamstern.“

„Fürs Weihnachtsessen haben wir soweit alles da. Nur noch 1 -2 Sachen und dann eben die Dinge, die man im täglichen Leben so braucht – werde wohl zwischendurch noch einkaufen gehen müssen.“

„Ich trage meinen Mund-Nase-Schutz, halte Abstand und desinfiziere mir vor und nach dem Einkauf die Hände. Zu Hause werden die Hände gewaschen nach dem Wegräumen des Einkaufs. Ich gehe so oder so einmal die Woche meinen Wocheneinkauf machen und selbst wenn wir in Quarantäne müssten, hätten wir tolle Nachbarn. Ein paar Vorräte haben wir immer da, aber ich kaufe nie, z.B. 15 Pakete Milch. 10 Pakete Klopapier und 20kg Nudeln hat in meinen Augen auch nichts mit „besorgt“ zu tun.“

Die Vorratskäufer

„Das Schwein liegt in der Truhe, das Viertel von Weiderind kommt nächste Woche, Brot ist eingefroren, Nudeln und H-Milch haben wir zu Genüge im Vorratskeller und natürlich mehrere Pakete Kaffee Kaufe die nächste Zeit vermutlich wirklich nur Frischwaren wie Wurst und Molkerei Produkte, ansonsten kommen wir gut aus mit dem, was da ist.“

„Wir haben schon längst alles, was für Weihnachten gebraucht wird und darüber hinaus auch noch. Einmal Kartoffeln noch ansonsten alles da. Wir kaufen grundsätzlich seit Jahren schon die Grundnahrungsmittel einmal im Monat ein. Dazu gehört auch Fleisch etc. So müssen wir nur noch frische Lebensmittel über den Monat verteilt einkaufen.“

„Entspannt einkaufen gehe ich seit März nicht mehr. Da in den meisten Geschäften nur noch eine Person pro Haushalt erwünscht / gestattet ist, muss ich gerade ziemlich straff organisieren, um ohne Kinder bzw. nur mit dem Jüngsten im Buggy einkaufen zu gehen.“
„Ich mach nicht beim Lockdown mit. Wir treffen uns heimlich, wie in der Prohibition, weil dieser Lockdown der Wirtschaft einen sehr harten Schlag versetzt und jetzt Menschen schon um Ihre Existenz kämpfen. Es werden Geschäfte geschlossen, von denen bislang keinerlei Gefahr ausging (Kino, Tattoo Studios usw.). Wobei natürlich der Friseur weiterarbeiten durfte, der ja direkten Kontakt zum Kunden hat. Das Problem liegt wahrscheinlich bei den Leuten zuhause. Nicht in den Geschäften. Dieser Virus ist nicht einzudämmen. Man muss es schlicht aussitzen und auf diesen sogenannten Impfstoff vertrauen. Die Angst in der Bevölkerung kann auch nicht groß sein, da die Fußgängerzonen und Geschäfte voller Menschen sind (gestern bei Ikea selbst erlebt).“

„Da noch ein oder zwei Weihnachtsgeschenke fehlen, werde ich zwangsweise online einkaufen müssen, dank Lockdown alles auf Kosten des stationären Einzelhandels.“

Die, die von der Situation nicht viel halten:

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