Hausärzte diskutieren Protestaktionen

LÜNEN Die Diagnose Unmut beschreibt den Stimmungszustand der Lüner Hausärzte. Honorarreform und Hausarztverträge sorgen für kräftiges Rumoren. Jetzt gibt es Überlegungen für erste Protestaktionen in der Lippestadt.

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 11.03.2009, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hausärzte diskutieren Protestaktionen

Honorarreform und Hausarztverträge sorgen für kräftiges Rumoren.

Über die Situation und mögliche Proteste will das Medizinische Qualitätsnetz in seiner nächsten Sitzung beraten. Sollte sich die Mehrheit der Mitglieder für Proteste entscheiden, will Dr. Michael Funke, Geschäftsführer des Qualitätsnetzes und Vorsitzender des Lüner Ärztevereins, alle Hausarztkollegen anschreiben.   Danach werde entschieden, auf welche Weise die Mediziner ihrem Ärger Luft machen werden. "Ich sehe die Tendenz, dass wir uns an Aktionen beteiligen, denn der Unmut kocht langsam hoch", erklärt Dr. Funke.

Lesen Sie jetzt