Haushalt der Stadt Lünen genehmigt - grünes Licht aus Arnsberg zum Sanierungskonzept

Städtischer Haushalt

Es gibt auch gute Nachrichten in diesen Zeiten: Die Bezirksregierung hat das Haushaltssanierungskonzept der Stadt Lünen genehmigt. Das hat Folgen - und zwar gute.

Lünen

20.03.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Dezember 2019 wurde der Haushalt im Rathaus beschlossen. Jetzt hat die Bezirksregierung ihn genehmigt.

Im Dezember 2019 wurde der Haushalt im Rathaus beschlossen. Jetzt hat die Bezirksregierung ihn genehmigt. © Matthias Stachelhaus

Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Haushaltssanierungskonzept der Stadt Lünen genehmigt. Darüber informierte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns in einem Schreiben vom Mittwoch (18. März).

Damit ist der vom Rat der Stadt Lünen am 12. Dezember 2019 beschlossene Haushalt für das laufende Jahr wirksam. „Das ist eine wirklich gute Nachricht – gerade deshalb, weil die Corona-Pandemie aktuell die Schlagzeilen im negativen Sinne beherrscht. Wir können jetzt die Maßnahmen umsetzen, die wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben“, freute sich Kleine-Frauns über die Post aus Arnsberg.

Die Genehmigung der Haushaltssatzung durch die Bezirksregierung Arnsberg ist notwendig, weil Lünen überschuldet ist. So ein individuelles Haushaltssanierungskonzept stellt dar, wie die Überschuldung der Stadt abgebaut werden soll. Darin ist geplant, dass im Jahr 2022 der Zustand der Überschuldung beendet sein soll. Die Lippestadt sei auf einem guten Weg: Seit 2016 ist Lünens Haushalt ausgeglichen.

„Ich wünsche Ihnen für die Haushaltsführung viel Erfolg und bedanke mich für die gute Zusammenarbeit“, schreibt der Regierungspräsident vor diesem Hintergrund. Gleichzeitig mahnt er an, dass die Stadt weiterhin regelmäßig Bericht erstatten müsse.

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