Hoffnung für marode Trauerhalle: Sanierung soll 2023 abgeschlossen sein

Kommunalfriedhof Brambauer

Ein Sanierungsfall ist die Trauerhalle auf dem Kommunalfriedhof Brambauer. Das soll nicht so bleiben. Eine Machbarkeitsstudie soll helfen, das denkmalgeschützte Gebäude wieder herzustellen.

Brambauer

, 19.09.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hoffnung für marode Trauerhalle: Sanierung soll 2023 abgeschlossen sein

Die Trauerhalle auf dem Friedhof Brambauer, Am Gottesacker, kann genutzt werden, hat aber Mängel. © Blandowski

Es gibt viel zu tun an der Trauerhalle auf dem Kommunalfriedhof Brambauer. Die Bausubstanz des 95 Jahre alten denkmalgeschützten Gebäudes ist in einigen Bereichen nicht mehr in Ordnung. Die Politik hat den trostlosen Zustand schon länger im Blick. In der Sitzung des Betriebsausschusses Zentrale Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL) am Dienstag (17.9.) erläuterte Architektin Susanne Limena den Sachstand.

Zu den Kosten sagte sie nichts. Die werden momentan ermittelt. Sie machte aber den Vorschlag, für die Machbarkeitsstudie Fördermittel zu beantragen. Damit könnte die Hälfte der Studienkosten übernommen werden. Der Zeitplan sieht vor, dass die Arbeiten 2020 ausgeführt und im ersten Quartal 2023 fertig werden sollen. „Wir wollen versuchen, weitere Denkmalmittel zu generieren“, erklärte sie.

Die Trauerhalle kann trotz der Mängel benutzt werden. Das Ziergesims des Vordaches sei in Absprache mit der Unteren Denkmalbehörde wiederhergestellt worden. Das Vordach werde anschließend ertüchtigt. Die Machbarkeitsstudie soll auflisten, welche Arbeiten Darüber hinaus notwendig sind. Martin Püschel, Vorsitzender des ZGL-Betriebsausschusses, hob die Wichtigkeit der Funktionalität hervor. Doch es soll auch schön gemacht werden. Wie das vor 2023 geschehen kann, dazu will ZGL für die nächste Sitzung ein Konzept entwickeln.

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