Hunde aus Slowenien gerettet

LÜNEN Tierschützer rettete drei Hunde In letzter Minute aus einer „Tötungsstation" in Slowenien. Nun kümmert sich der Lüner Tierschutzverein um sie - und sucht nach Pflegefamilien.

von Von Martina Niehaus

, 06.03.2009, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hunde aus Slowenien gerettet

Tierschützer retteten die sechs Monate alte Lisa ist aus Slowenien.

Fröhlich wedelt die kleine Terrier-Mischlingshündin „Lisa“ mit dem Schwanz. Aus Slowenien kommt sie – und ist nur knapp dem Tod entkommen.Herrenlose Hunde werden eingeschläfert Denn „Lisa“ wurde zusammen mit zwei anderen Mischlingen von privaten Tierschützern aus einer so genannten „Tötungsstation" in Bratislava abgeholt. „Einen Tag später hätte man sie eingeschläfert, obwohl sie kerngesund ist“, erklärte Alexandra Haag, die Vorsitzende des Lüner Tierschutzvereins. Die Tötung gesunder, herrenloser Hunde ist in Slowenien durchaus üblich, wenn sich kein Besitzer meldet.  Suche nach Pflegefamilien Jetzt hoffen „Lisa“, „Laika“ und „Maddox“, alle rund sechs Monate alt, auf liebevolle Herrchen oder Frauchen. Besonders akut ist die Situation für „Lisa“, weil sie noch keine Pflegestelle hat, die sie übergangsweise aufnimmt.Spende von „Fressnapf" Damit die Hunde, Katzen und anderen Schützlinge des Tierschutzvereins gut versorgt bleiben, hat jetzt Otto Laban, Inhaber des „Fressnapf“ an der Kupferstraße, eingegriffen: Mit einer großzügigen Futterspende greift er dem Tierschutzverein unter die Arme. Hohe Kosten Alexandra Haag ist für die Hilfe dankbar. Gestiegene Futter- und Tierarztkosten hätten das Budget des Vereins stark strapaziert. Und die monatlichen Futterkosten belaufen sich auf rund 400 bis 500 Euro. Zurzeit betreut der Verein 15 Hunde und Katzen, die in „Pflegestellen“ untergebracht sind.

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