Hundewiese in Brambauer soll Anfang 2018 kommen

Planungen gehen voran

Es geht vorwärts bei den Planungen für die Hundewiese im Bereich Tockhausen in Brambauer. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Vorlage für den Ausschuss für Stadtentwicklung (28. November) hervorgeht, haben Stadt und Trägerverein sich auf die grundsätzlichen Bedingungen geeinigt.

Lünen

, 14.11.2017, 16:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf dieser Wiese soll die Freilaufzone für Hunde im Bereich Tockhausen gegenüber dem Freibad Brambauer entstehen.

Auf dieser Wiese soll die Freilaufzone für Hunde im Bereich Tockhausen gegenüber dem Freibad Brambauer entstehen. © Torsten Storks

Wie berichtet, will die Stadt für die Ersteinrichtung der Hundewiese sorgen, also zum Beispiel den Zaun aufbauen. Das kostet laut Vorlage rund 6500 Euro. Der Verein selbst soll sich dann um Pflege und Betrieb der Anlage kümmern. Diese Vereinbarung gilt für ein Jahr, allerdings nur solange der Trägerverein noch existiert. Der Verein heißt immer noch „Hundewald Doghausen“ und steht laut CDU-Ratsherr und Hundewiesen-Initiator Paul Jahnke kurz davor, beim Amtsgericht als „Eingetragener Verein“ (e.V.) gelistet zu werden. „Die Gemeinnützigkeit ist schon anerkannt.“

Zustimmung fehlt noch



Laut Vereinbarung mit der Stadt muss der Verein unter anderem auch die „Verkehrssicherungspflicht“ auf dem Hundewiesen-Gelände übernehmen. Heißt: „Kommt es dort zu einem Streit oder einer Beißerei, dann sind wir dafür verantwortlich.“ Der Verein habe sich aber schon mit einer Versicherung in Verbindung gesetzt, um sich dagegen abzusichern. Zu den Nutzungsbedingungen der Wiese solle im Übrigen gehören, dass alle Hunde haftpflichtversichert sind.

Dem Stadtentwicklungsausschuss teilt die Verwaltung am 28. außerdem mit, dass die Untere Naturschutzbehörde zwar noch nicht schriftlich zugestimmt hätte, aber im Vorfeld schon „Zustimmung signalisiert“ hätte. Dass das stimmt, bestätigt Ludwig Holzbeck, Chef des Bereichs Natur und Umwelt beim Kreis – dort ist die Untere Naturschutzbehörde angesiedelt, am Dienstag. Holzbeck sagt: „Das war ja unsere Idee, auf diese Fläche auszuweichen.“ Wie berichtet, war der ursprüngliche Plan, dass der Hundewald tatsächlich im Waldgebiet eingerichtet wird. Weil dort jedoch keine Einzäunung erlaubt ist, kam die benachbarte Wiese ins Spiel.

Start noch im Winter?

Möglich sei, dass auf dieser Wiese „noch ein paar Bäume gepflanzt werden müssen“, so Holzbeck. „Aber das bekommen wir geschmeidig geregelt.“ Wenn alles zügig vonstattengeht, könnte laut Holzbeck noch in den Wintermonaten „der Zaun gezogen werden“. Ähnliches berichtet die Stadtpressestelle: „Das Thema muss noch im Ausschuss besprochen werden, außerdem muss die Nachmeldung für den Haushalt bewilligt werden. Das würde bedeuten, dass wir Anfang 2018 starten können“, sagt Sprecherin Marie-Christin Lux.

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