Ideen für die Victoria-Brache mit und ohne Forensik

Heute ab 17 Uhr im Ausschuss

Wie soll und vor allem kann die Zukunft der Victoria-Brache in Lünen aussehen? Im Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstagabend wird das Thema sein. Im Zentrum einer Machbarkeitsstudie werden heute ab 17 Uhr voraussichtlich Ideen mit und ohne eine Forensik, wie sie das Land NRW will, vorgestellt.

LÜNEN

, 19.04.2016, 11:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Protestschild am Zaun einer Firma auf der Victoria-Fläche. Im Hintergrund erkennt man das Gelände, auf dem die Forensik gebaut werden soll.

Ein Protestschild am Zaun einer Firma auf der Victoria-Fläche. Im Hintergrund erkennt man das Gelände, auf dem die Forensik gebaut werden soll.

Im Aussschuss für Stadtentwicklung und Umwelt steht die „Machbarkeitsstudie Victoria I/II“ auf der Tagesordnung. Die beiden von der Stadt beauftragten Planungsbüros Davids Terfrüchte Partner (Essen) und Schulten Stadt- und Raumentwicklung (Dortmund) stellen die Ergebnisse ihrer Studie vor.

Alle bisherigen Vorhaben sind gescheitert

Egal welche Nutzung in den vergangenen Jahren für die brachliegende frühere Industriefläche an der Zwolle-Allee auch angedacht war – nicht eine einzige konnte verwirklicht werden. Aktuell steht nur ein Bauvorhaben konkret fest: Es ist die Klinik für psychisch kranke Straftäter, die das Land NRW auf einem Teil des Geländes errichten will.

Ob es tatsächlich so kommt, ist nicht sicher. Die Stadt will die Forensik bekanntlich durch eine Klage verhindern. Vor diesem Hintergrund werden heute voraussichtlich Versionen für eine künftige Nutzung mit und ohne forensische Klinik präsentiert.

Der Ausschuss-Termin
Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Rathaus, Willy-Brandt-Platz 1. Der Tagungsordnungspunkt „Machbarkeitsstudie“ wird direkt zu Beginn der Sitzung behandelt.  

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