IGA in Lünen: Neuer Radweg und Ideenwettbewerb für die Victoria-Brache

Millionenprojekt

Natürlich beeinflusst die Corona-Krise auch die Planungen für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027. Dennoch hat die Stadt Lünen jetzt gute Nachrichten zu vermelden.

Lünen

, 12.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Victoriabrache ist das Herzstück der Lüner IGA-Pläne für 2027.

Die Victoriabrache ist das Herzstück der Lüner IGA-Pläne für 2027. © Fröhling

Mit Hilfe der IGA soll aus der Victoriabrache ein landschaftlicher Tourismusmagnet entstehen: Unter dem Begriff „Landschaft in Bewegung“ treiben die Städte Lünen und Bergkamen die Planungen voran. 22,4 Millionen Euro wird das Projekt voraussichtlich kosten, 12,27 Millionen Euro entfallen dabei auf Lünen.

Wie die Stadt nun mitteilt, wird die ursprünglich für Ende April geplante Bürgerbeteiligung - in Form von Spaziergängen, die dann wegen der Corona-Krise nicht stattfinden konnten - ab Mitte Mai in Form einer digitalen Öffentlichkeitsbeteiligung nachgeholt. Zudem arbeiten beide Städte daran, Fördermittel für das Millionenprojekt zu ergattern.

Eine erste positive Nachricht in dieser Hinsicht gab es bereits: Der Förderantrag für einen „IGA-Radweg Bergkamen-Lünen“ hat die erste von zwei Hürden genommen. Der Radweg soll die beiden Städte verbinden und eine Anbindung des Victoria-Geländes an die Innenstadt ermöglichen. „Ist der Antrag erfolgreich, liegt die Förderquote für Lünen bei etwa 90 Prozent“, so die Stadtverwaltung.

Die Verwaltung sieht ferner vor, dass die Rahmenplanung für den neuen Landschaftspark im Lüner Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 16. Juni präsentiert werden soll. Ein weiterer Schritt werde im Herbst getan: „Dann beginnt ein Realisierungswettbewerb mit dem räumlichen Schwerpunkt Victoria-Fläche.

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