In Schlangenlinien auf der B236 in Lünen unterwegs

Polizei stoppt Dortmunder

Starke Schlangenlinie gefahren, mehrere Mal fast in die Leitplanken abgedriftet - von diesem Autofahrer ist am Montagnachmittag Gefahr ausgegangen. Der Mann aus Dortmund war auf der B236 von Lünen aus in Richtung Süden unterwegs. Die Polizei stoppte ihn - und fand im Blut des Mannes auch den Grund für die Fahrweise.

LÜNEN/DORTMUND

23.09.2014, 10:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wegen des starken Verkehrsaufkommens konnte der Flüchtige zunächst nicht angehalten werden. Während der Verfolgung sahen die Beamten, wie der 3er-BMW sehr starke Schlangenlinien fuhr. Dabei soll er mehrfach fast die Leitplanke der Fahrbahn berührt haben.

auf einer größeren Karte anzeigen Auf dem linken Fahrstreifen fuhr der Fahrzeugführer mit 100 km/h nicht nur zu schnell, sondern vor allem äußerst nah auf vorausfahrende Fahrzeuge auf. Bei dieser Geschwindigkeit sei das natürlich sehr riskant. Außerdem wechselte der Wagen vom linken auf den rechten Fahrstreifen, um zu überholen. "Eine große Gefahr für den Straßenverkehr", meint Radecke. An der Abfahrt Dortmund-Schüren gelang dann den Polizeibeamten, das Fahrzeug zu stoppen. Der Fahrer, ein 28-jähriger Dortmunder, reagierte auf Ansprache der Beamten nur sehr langsam und hatte auffällig gerötete Augen. Nachdem ein Alkoholtest zunächst negativ ausfiel, wurde im Fahrzeug ein starkes Narkosemittel gefunden. Radecke konnte bestätigen, dass es sich um das verschreibungspflichtige Ketamin handelt.

Dann die nächste Überraschung. Die Beamten stellten fest, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen kann. Bei der Recherche kam dann noch heraus, dass der 28-Jährige in der Vergangenheit bereits wegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen war. Nun wird ein Strafermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Wie der Dortmunder in den Besitz der Narkosemittel kam, wird derzeit noch ermittelt.

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