Keine Maikirmes, kein Wein- und Brunnenfest, Lünsche Mess auf der Kippe

Corona-Krise

Das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August betrifft aller Voraussicht nach das Wein- und auch das Brunnenfest. Neben einigen Schützenfesten ist auch die Lünsche Mess fraglich.

Lünen

, 16.04.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Brunnenfest wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen wohl nicht stattfinden können.

Das Brunnenfest wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen wohl nicht stattfinden können. © Foto: Michael Blandowski

Großveranstaltungen sind bis zum 31. August verboten. Allerdings ist noch unklar, wie „Großveranstaltungen“ genau definiert sind - beziehungsweise, wie die Kriterien auf die Kommunen mit unterschiedlichen Größen angewendet werden müssen.

Bei der Stadt Lünen wartet man noch auf die Begriffsdefinition der Landesregierung, aber man geht Stand jetzt (16.4.) davon aus, dass „von Mai bis August mindestens Himmelfahrtskirmes, Weinfest und Brunnenfest unter diesen Begriff fallen“, wie Stadtsprecher Benedikt Spangardt auf Anfrage erklärte. Das Bramifest am 17. Mai in Brambauer dürfte ebenfalls ausfallen.

Lünsche Mess steht auf der Kippe

Die Lünsche Mess soll vom 10. bis 13. September stattfinden - wäre also vom aktuellen Erlass nicht betroffen.

„Vor dem Hintergrund der zeitlichen Nähe der Veranstaltung zu der Grenze ,31. August‘ sind wir derzeit sehr skeptisch“, sagt allerdings Spangardt. Mit der Entscheidung, ob die 41. Auflage der Lünschen Mess abgesagt wird, rechne man in den kommenden Wochen.

Auch einige Schützenfeste sind von dem Veranstaltungsverbot betroffen. Das Fest in Brambauer (29. Mai bis 1. Juni) ist bereits auf ein unbestimmtes Datum verschoben, die Schützenfeste in Wethmar (11. bis 14. Juni) und Lünen-Süd (27./28. Juni) dürften ebenfalls nicht stattfinden.

Gleiches gilt für das Vogelschießen und den Festumzug in Niederaden und Cappenberg (13. bzw. 16. Mai).

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