Kinder müssen richtig schwimmen lernen - DLRG warnt

Seepferdchen reicht nicht

Immer weniger Kinder können richtig schwimmen. Das Seepferdchen, auf dem sich Eltern und Kinder gerne "ausruhen" reicht nicht aus, um für lauernde Gefahren an Teichen und Bädern gerüstet zu sein. Darauf weist die DLRG hin.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt

, 12.04.2011, 11:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Beleg dafür, dass Kinder richtig schwimmen können, sei das Jugendabzeichen in Bronze, bei dem man u.a. mindestens 200 Meter in 15 Minuten schwimmen muss.Da jetzt die Freiluftsaison beginnt, warnt Nehring ausdrücklich vor den Gefahren von Gartenteichen und Pools, gerade für kleine Kinder. Bundesweit sind 2010 zwölf Menschen in solchen Teichen und Pools ertrunken, darunter sechs Kinder im Vorschulalter.

Nehring: „Kinder bis zu fünf Jahren können in der Regel nicht schwimmen. Wenn sie unglücklich ins Wasser fallen, kann das tödlich enden.“ Deshalb sollte man die Kinder niemals aus den Augen lassen. Die Lüner DLRG bietet derzeit verschiedene Schwimmkurse an. Auch bereits für kleinere Kinder (wenn sie keine Windeln mehr brauchen), die gemeinsam mit Eltern ans Wasser gewöhnt werden. Nach den Sommerferien wird es neue Kurse geben. Über Termine kann man sich auf der Internetseite informieren.

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