Kinder-Notinseln in der Innenstadt

LÜNEN Kinder-Notinseln wird es künftig auch in der Lüner Innenstadt geben. Am Dienstagabend unterschrieben Vertreter von Lüner Geschäftsleuten die entsprechenden Partner-Vereinbarungen.

von Von Beate Rottgardt

, 25.09.2007, 20:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vertreter des City-Rings unterzeichneten am Dienstag die Vereinbarungen für die "Kinder-Notinseln".

Vertreter des City-Rings unterzeichneten am Dienstag die Vereinbarungen für die "Kinder-Notinseln".

Die Federführung in der Innenstadt hat der City-Ring übernommen, dessen erster Vorsitzender Horst Lewald (Saturn) ebenso einen Partner-Vertrag unterschrieb wie seine Stellvertreterin Carola Deinhart-Auferoth (Hotel "Zur Persiluhr"). Auch zahlreiche andere Geschäftsleute der Innenstadt wollen künftig Kindern in Not eine Anlaufstelle in ihrem Ladenlokal bieten. "Wir haben das Netz über die ganze Innenstadt gut verteilt", freute sich Lewald. Weitere Interessenten können sich noch beim City-Ring melden.

Aufkleber zeigen den Weg zur Insel

Mit entsprechenden Aufklebern, die in Kinderhöhe an den Eingängen der beteiligten Geschäfte angebracht werden, signalisieren die Partner den Mädchen und Jungen, dass sie im Laden Hilfe finden In einer nächsten Phase sollen die Grundschulen in der Innenstadt informiert werden. Sie erhalten entsprechendes Unterrichtsmaterial, damit die Kinder über die Aktion Bescheid wissen. "Gut wäre es, wenn die Eltern mit den Kindern den Notinsel-Parcours in der Stadt abgehen, damit die Kinder erfahren, welche Geschäfte beteiligt sind", regte Familienmanager Jochen Preising an, der beim Kreis Unna für das Projekt zuständig ist.

Der Kreis Unna, in dem bislang 600 Geschäfte Kinder-Notinseln eingerichtet haben, hat mit der Stiftung "Hänsel und Gretel" einen Vertrag abgeschlossen, die ein bundesweites flächendeckendes Netz an Schutzräumen für Kinder aufbaut. Zurzeit gibt es Kinder-Notinseln in 60 Städten und Gemeinden. In Lünen findet man die Aktion schon in Brambauer und Lünen-Süd

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