Kinofest: Warum „Wilsberg“ Leonard Lansink direkt im Kinosaal einen Preis überreicht

mlz30. Lüner Kinofest

Das Lüner Kinofest lebt von Veränderungen. Und so gibt es zum 30. Kinofest (13. bis 17.11.) auch wieder einige Neuheiten. Eine davon hat mit „Wilsberg“-Star Leonard Lansink zu tun.

Lünen

, 29.10.2019, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die jungen Filmemacher haben es den Kinofest-Machern in diesem Jahr leicht gemacht, ein abwechslungsreiches Programm zusammen zu stellen. Kinofestleiter Mike Wiedemann und sein Stellvertreter Sven Ilgner stellten es am Dienstag (29.11.) in der Cineworld vor.

Das Publikum spielt wieder eine wichtige Rolle. Die Gewinner von vier Preisen (Lüdia, Rakete, „Erste Hilfe“ und „Erster Gang“) bestimmen die Zuschauer. Wobei die vielen Fans der Kurzfilme Neuheiten erwarten - und damit sind nicht nur die Filme gemeint.

Bisher wurden alle Preise beim Kinofest bei der Gala im Hilpert-Theater überreicht. Das ist beim 30. Kinofest anders. Die Preise für den besten Kurzfilm und den besten mittellangen Film werden direkt im Anschluss an die jeweilige Veranstaltung überreicht. So sind die Zuschauer auch direkt mit dabei und erfahren sofort, wer gewonnen hat

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Diese Stars kommen zum 30. Lüner Kinofest

Beim 30. Lüner Kinofest gibt es schon eine lange Gästeliste. Zu den meisten der über 50 Kurz- und Langfilme haben sich Gäste angesagt. Es gibt auch schon eine Liste mit prominenten Namen, die nach Lünen kommen werden. Hier sehen Sie einige der Stars, die vom 13. bis 17. November beim Kinofest dabei sein werden.
29.10.2019
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24.10.2019, Nordrhein-Westfalen, Münster: Axel Prahl, Schauspieler, steht neben seiner Wachsfigur von Madame Tussauds, die ihn in der Rolle des Tatort-Kommissars Frank Thiel zeigt. Die Figur wird ab dem 26. Oktober bei Tussauds in Berlin zu sehen sein. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++© dpa
ARCHIV - 17.09.2016, Berlin: Der Schauspieler Bastian Pastewka am Rande eines dpa-Interviews zum Film «Der Vollposten». (zu dpa «Comedy-Star Bastian Pastewka bewundert Kollege Hape Kerkeling») Foto: Britta Pedersen/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit© picture alliance/dpa
28.10.2019, ---, -: Selbst über Offliner Georg Wilsberg (Leonard Lansink) findet die App FACE 23 einige wenige Treffer im Netz in dieser Szene des Wilsberg-Krimi "Ins Gesicht geschrieben", der am 2. November im ZDF ausgestrahlt wird. Foto: Thomas Kost/ZDF/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über den TV-Film, honorarfrei und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++© dpa
15.03.2019, Baden-Württemberg, Laupheim: Schauspielerin Christine Urspruch steht beim Carl-Laemmle-Produzentenpreis auf dem roten Teppich. Laupheim ist die Heimat von Hollywood-Gründer Carl Laemmle. Zu seinem 150. Geburtstag wurde der Preis ins Leben gerufen. Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit© picture alliance/dpa
"Die Ketzerbraut" am Dienstag, 14. Februar 2017, um 20:15 Uhr, in SAT.1 Traue deinen Augen nicht. (Heiligen-)Schein, heißt nicht (heilig) sein. Im Historienfilm "Die Ketzerbraut" spielt sie die skrupellose Walpurga von Gigging, die nicht nur eine Leiche im Keller hat: "In den Augen der Zuschauer spiele ich die Böse", erklärt die Schauspielerin im SAT.1-Interview. "Aber die Figur versteht sich selbst nicht als "böse". Sie fühlt sich im Recht. Und das ist eine Herausforderung. Ich, als Elena Uhlig, lehne natürlich sehr viele ihrer Handlungen ab. Trotzdem muss ich die Figur überzeugend spielen. Das ist schon schwierig.? Welche dunklen Absichten Walpurga von Gigging verfolgt zeigt SAT.1 am 14. Februar 2017 um 20:15 Uhr. (c)SAT.1/Tom Wagner Dieses Bild darf honorarfrei bis Ende Februar 2017 fuer redaktionelle Zwecke und nur im Rahmen der Programmankuendigung verwendet werden. Spaetere Veroeffentlichungen sind nur nach Ruecksprache und ausdruecklicher Genehmigung der ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH moeglich. Nicht fuer EPG! Verwendung nur mit vollstaendigem Copyrightvermerk. Das Foto darf nicht veraendert, bearbeitet und nur im Ganzen verwendet werden. Es darf nicht archiviert werden. Es darf nicht an Dritte weitergeleitet werden. Bei Fragen: 089/9507-1170. Voraussetzung fuer die Verwendung dieser Programmdaten ist die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschaeftsbedingungen der Presselounges der Sender der ProSiebenSat.1 Media SE. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6708 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SAT.1" Foto: SAT.1/SAT.1/obs |© pa/obs/SAT.1
Schauspieler Dietrich Hollinderbäumer steht am 19.06.2015 in Berlin bei der Verleihung des 65. Deutschen Filmpreises "Lola" auf der Bühne. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ |© picture alliance / dpa
Schauspielerin Anke Sevenich mag das Lüner Kinofest und war auch schon mehrmals in Lünen zu Gast.© Jeanne Degraa
ARCHIV - 03.05.2018, Berlin: Die Sängerin Vanessa Mai. (zu dpa Schlagersängerin Vanessa Mai: Ich bin keine Feministin vom 09.08.2018) Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit© picture alliance/dpa
4.Tag des 26.Kinofestes in Lünen
Schauspieler und Schülerjurymentor Fabian Busch spielt in "Der Hodscha und die Piepenkötter" und in "Die Vorstadtrocker" mit. Beide Filme liefen am Sonntag beim Kinofest.© Frank Bock
Waldemar Kobus, bekannt aus den "Wickie"-Filmen von Bully Herbig und der Serie "Die Lottokönige". Der Schauspieler ist Teil der dreiköpfigen Jury, die über den Gewinner des Schauspielpreises entscheidet.© Günter Blaszczyk
HANDOUT - 06.09.2019, ---: Alex (Ferdinand Seebacher) macht Claudia (Ann-Kathrin Kramer) einen Heiratsantrag in einer Szene der Komödie "Verliebt auf Island" (undatierte Filmszene). Der Film wird am 06.09.2019 um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen sein. (zu dpa "Heiratsantrag an den Klippen - das Erste zeigt «Verliebt auf Island») Foto: Arnaldur Halldorsson/ARD Degeto/dpa - ACHTUNG: Honorarfrei - Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über den Film und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++ |© picture alliance/dpa
Moderator Peter G. Dirmeier und Mentorin Julia Schmidt (Schülerjury 10+).© Günter Blaszczyk
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kommt zur Eröffnungsgala des 30. Kinofestes am Mittwoch, 13. November, in die Cineworld. Die Zusage gab er im Februar beim NRW-Empfang während der Berlinale in der Landesvertretung.© dpa

Den Anfang machen die zehn Kurzfilme im Wettbewerb „Erste Hilfe“ (Freitag, 15.11., 20.45 Uhr). „Wir zählen bei diesem Lieblingstermin der Lüner direkt aus und präsentieren dann das Ergebnis in Balkenform auf der Leinwand, so wie früher bei ,Wetten, dass“", so Wiedemann.

Während ausgezählt wird, sehen die Zuschauer einen 30 Jahre alten Kurzfilm mit Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink in der Hauptrolle. Lansink kommt nach Lünen und wird dann auch dem Gewinner der „Ersten Hilfe“ seinen Preis überreichen.

Auch die Besucher der vier mittellangen Filme im Wettbewerb „Erster Gang“ erleben die Preisverleihung direkt. Nach der Vorführung sind sie eingeladen ins Restaurant „Bella Italia“ zu einem Kinofest-Aperitif mit Leckereien und der Preisvergabe.

Kinofest: Warum „Wilsberg“ Leonard Lansink direkt im Kinosaal einen Preis überreicht

Um den Dokumentarfilmpreis „RuhrPott“ konkurriert auch „Es hätte schlimmer kommen können“, eine spannende Dokumentation über Schauspieler Mario Adorf. © Kinofest

Der Auftakt fürs Kinofest ist diesmal eine besondere „Geburtstagsfeier“ unter dem Motto „30/40/70“. Denn am Dienstag (12.11.) wird Sven Ilgner 40. Weil das Kinofest 30 wird und Mike Wiedemann im Frühsommer 70 wurde, werden die drei Geburtstage gefeiert. Mit dem Film „Theo gegen den Rest der Welt“, den Wiedemann vor 40 Jahren produziert hat.

Eröffnet wird das 30. Kinofest dann offiziell mit der Gala am Mittwoch (13.11.), zu der auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet erwartet wird. Gezeigt wird der Spielfilm „Sterne über uns“, zu dem auch zahlreiche Gäste zugesagt haben. Dann gibt es auch kleine Film-Häppchen zu den Kandidaten für die Lüdia“.

Zuschauer und Juroren entscheiden über Gewinner

Am Donnerstag (14.11.) und Freitag (15.11.) laufen dann die Filme im Wettbewerb um die Lüdia“, den Filmpreis der Stadt Lünen und die „Rakete“, den Familienfilmpreis. Bei beiden Wettbewerben sind die Zuschauer die Juroren.

Andere Jurys entscheiden über die Gewinner der weiteren Preise. So wird eine Leserjury der Ruhr Nachrichten den erstmals als Dokumentarfilm vergebenen RuhrPott vergeben. Außerdem gibt es Preise für das beste Drehbuch und die beste Schauspielleistung, vergeben von Fachjurys.

Kinofest: Warum „Wilsberg“ Leonard Lansink direkt im Kinosaal einen Preis überreicht

„Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ ist einer der Filme im Wettbewerb um den Kinderfilmpreis „Rakete“. © Martin Tischner

Zum ersten Mal sind Preisstifterinnen auch Juroren - beim Preis „Perle“ für die beste Leistung einer Frau in einem Film. Ob das die Regisseurin, eine Schauspielerin oder die Komponistin ist, das entscheiden die Lüner Unternehmerinnen José Flume, Nina Horstmann, Stephanie Just, Dr. Carola Reiners und Madeleine Zippro.

Die Preise werden in einer Gala am Samstag (16.11.) um 19 Uhr im Heinz-Hilpert-Theater vergeben. Im Anschluss wird dann im Hansesaal gefeiert. „Bei der Gala wird es mehr Musik geben, wieder mit Catrin Groth und ihrer Band, die auch schon im vergangenen Jahr dabei waren“, so Ilgner. Außerdem sehen die Besucher Ausschnitte aus den nominierten Filmen und den Siegern der Kategorien.

Der Vorverkauf startet am Donnerstag (31.10.) um 12 Uhr in der Cineworld, Im Hagen 3, und auch online auf der Seite des Kinofestes. Für die Eröffnungs- und Preisgala gibt es Karten nicht online. Karten für die Preisgala gibt es auch im Kulturbüro, Hansesaal, Kurt-Schumacher-Str. 41. Pro Person gibt es für die Eröffnungsgala höchstens vier Karten. Denn das Kontingent für den freien Verkauf ist begrenzt,
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