Klinik am Park findet Partner in Brackel

Fusion

LÜNEN Spielen die Kommunalaufsicht und das Bundesversicherungsamt beim Genehmigungsrecht mit, bilden die Klinik in Brambauer (ca. 250 Mitarbeiter) und das Brackeler Knappschafts-Krankenhaus (ca. 850) ab 1. Januar 2010 in einer neuen Gesellschaft eine Einheit.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 12.10.2009, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Klinik feiern die wahrscheinliche Fusion mit dem Knappschafts-Krankenhaus als große Lösung (v.l.): Klaus, Stallman, Brigitte Cziehso, Michael Haustein und Andreas Schlüter.

Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Klinik feiern die wahrscheinliche Fusion mit dem Knappschafts-Krankenhaus als große Lösung (v.l.): Klaus, Stallman, Brigitte Cziehso, Michael Haustein und Andreas Schlüter.

Klaus Stallmann ergänzte: „Dieser Schritt sichert die Existenz unserer Klinik über Jahrzehnte, auch bleibt der Name ,Klinik am Park‘ bestehen.“ Ferner könne man garantieren, versprach Geschäftsführer Schlüter, „ dass nicht ein einziger Arbeitsplatz verloren geht.“ Eine Fusion mit der Knappschaft ist für Schlüter schon aus folgendem Grund naheliegend: „Weil 35 Prozent unserer Patienten knappschaftsversichert sind macht eine Verzahnung mit einem so großen Kostenträger Sinn.“ Der Aufsichtsrat der Klinik am Park bleibt bis zum 31. Dezember 2009 im Amt. Bei einer Fusion würde an der Klinik ein Fach-Beirat installiert, der die Brambauer Belange in der neuen Krankenhaus-Gesellschaft vertreten soll. 

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