Konrad-Adenauer-Straße: Kontrolle der Umleitung ist schwierig

Baustelle

Die Bauarbeiten an der Konrad-Adenauer-Straße sind im Plan - trotz Corona. Nicht alle halten sich allerdings an die Umleitung. Die Polizei tut ihr Möglichstes und bittet um Verständnis.

Lünen

, 21.04.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Sanierung der ersten Spur ist fertig - nun beginnt der zweite Bauabschnitt auf der Konrad-Adenauer-Straße.

Die Sanierung der ersten Spur ist fertig - nun beginnt der zweite Bauabschnitt auf der Konrad-Adenauer-Straße. © Goldstein

Ein wenig Geduld müssen Autofahrer noch aufbringen: Die halbseitige Sperrung der Konrad-Adenauer-Straße zwischen der Borker Straße und der Lippebrücke wird nach Angaben der Stadt noch drei bis vier Wochen dauern. Wer von Süden kommt, muss deshalb eine Umleitung über die Viktoria- und Kurt-Schumacher-Straße nehmen.

Das tun aber nachweislich nicht alle, weshalb die Stadt Verbotsschilder für den Durchgangsverkehr an der Graf-Adolf- und Erzberger Straße aufgestellt hat. Die Kontrolle des Verbots übernimmt die Polizei.

Und die bittet um Verständnis, dass in Corona-Zeiten die Kontrollen nicht so ablaufen wie gewohnt: „Normalerweise bedeutet Kontrolle, dass wir jedes Auto anhalten und nach dem Grund der Durchfahrt fragen“, sagt Polizeisprecherin Cornelia Weigand. Um sich und die Autofahrer vor einer Ansteckung zu schützen, setze die Polizei derzeit jedoch eher auf reine Präsenz: „Der Streifenwagen steht dort und wird auch von den Fahrern wahrgenommen.“

Seit dem 1. April gilt die Umleitung, seit Aufnahme der Kontrollen sei auf dieser Weise bisher ein Verstoß durch einen Lkw gegen das Durchfahrtsverbot festgestellt worden. „Ansonsten haben wir mit den Anwohner telefoniert, die sich beschwert hatten. Dort gab es viel Verständnis für die aktuelle Situation“, so die Sprecherin.

Lesen Sie jetzt