Konrad-Adenauer-Straße: Stadt Lünen reagiert mit Verbotsschildern

Fahrbahnsanierung

Viele Autofahrer folgen nicht der Umleitung, um die teilweise gesperrte Konrad-Adenauer-Straße zu umgehen. Das führte in der Lüner Innenstadt zu Staus. Die Verwaltung hat nun reagiert.

Lünen

, 03.04.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht nur für Lkw, sondern für alle Fahrzeuge - mit Ausnahme der Anlieger - soll ab sofort ein Durchfahrtsverbot an der Graf-Adolf-Straße gelten.

Nicht nur für Lkw, sondern für alle Fahrzeuge - mit Ausnahme der Anlieger - soll ab sofort ein Durchfahrtsverbot an der Graf-Adolf-Straße gelten. © Goldstein

Wie berichtet kam es vor allem auf der Erzberger und der Graf-Adolf-Straße zu Staus, weil viele Autofahrer wegen der in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrten Konrad-Adenauer-Straße diese Route als Umleitung wählten.

Die offizielle Umleitungsstrecke über Viktoria- und Kurt-Schumacher-Straße schien den meisten zu lang zu sein. Nach unserer Berichterstattung wurde allerdings auch Kritik laut, dass die Beschilderung gerade für Auswärtige schwierig zu erkennen sei - und sie deshalb auf der Suche nach einer Alternative in der Innenstadt landeten.

Die Verwaltung erklärte nun am Freitag (3.4.), dass man den Durchgangsverkehr mit Hilfe von Verbotsschildern stoppen will: „Die Stadt Lünen bringt im Bereich der Moltkestraße in Richtung Innenstadt sowie am Kreisverkehr an der Ecke Graf-Adolf-Straße und Marie-Juchacz-Straße ,Durchfahrt verboten‘-Schilder mit dem Zusatzschild ,Anlieger frei‘ an.“

Einbahnstraße und mehr Kontrollen

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde zu Beginn der Woche auf der Konrad-Adenauer-Straße eine Einbahnregelung für Autofahrer eingerichtet, die aus der Richtung Borker Straße kommen. „Viele Lkw und Pkw nehmen aber den Weg durch die Innenstadt über die Moltkestraße und über die Graf-Adolf-Straße.“

Die Schilder sollen das nun eindämmen. Die Stadt kündigte an, dass es in diesem Bereich verstärkt Kontrollen geben werde.

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