Am Katholischen Klinikum Lünen/Werne ist man enttäuscht: Beschäftigte müssen auf die Corona-Impfung noch warten, in Schleswig-Holstein hingegen soll Klinik-Personal bis zum 14. Januar durchgeimpft sein. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/POOL
Coronavirus

Kritik an NRW-Impfstrategie für Klinik-Personal: „Das führt zu Verdruss“

Dass das Klinik-Personal frühestens Ende Januar Impfdosen erhalten soll, sorgt am Klinikum Lünen/Werne für „Verdruss“. Der Minister nannte jetzt den 18. Januar, es gibt noch ein anderes Datum.

Die Amtsapothekerin des Kreises Unna habe auf Nachfrage für die Klinik-Beschäftigten im Katholischen Klinikum Lünen/Werne keine gute Nachricht gehabt: Aufgrund der zugeteilten Corona-Impfdosen und der Priorisierung für Seniorenheime erhielte das Klinik-Personal frühestens Ende Januar Impfdosen. Geschäftsführer Axel Weinand nannte das einen „Schlag ans Kontor“, da gerade Klinik-Mitarbeiter täglich einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt seien. Sie hätten enttäuscht reagiert, mehr als 90 Prozent wollen sich impfen lassen. Zum Klinik-Verbund gehören das St.-Marien-Hospital Lünen und das St.-Christophorus-.Krankenhaus Werne.

Informationspolitik führt zu Verdruss

Niederlande ziehen Klinik-Personal vor

Über die Autorin
Lünen ist eine Stadt mit unterschiedlichen Facetten. Nah dran zu sein an den lokalen Themen, ist eine spannende Aufgabe. Obwohl ich schon lange in Lünen arbeite, gibt es immer noch viel zu entdecken.
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