Land fördert Lüner-Dialog-Projekt mit 40.000 Euro

Innovative Integrationsarbeit

LÜNEN Das Land NRW fördert das Projekt "Stadteilmütter- und Väter" innerhalb des "Lüner Dialogs" mit 40.000 Euro. Das teilte lntegrationsminister Armin Laschet in Düsseldorf mit. Das Geld stammt aus dem Landesprogramm zur innovativen Integrationsarbeit KOMM-IN NRW.

von Von Dieter Hirsch

, 21.10.2009, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW-Intergrationsminister Armin Laschet.

NRW-Intergrationsminister Armin Laschet.

Im "Lüner Dialog - Zuwanderer als Kulturmittler im Stadtteil" geht es um Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zum Aufbau eines Netzwerkes von Stadtteilmüttern und -vätern. Sie sind in den Quartieren, in denen sie leben, fest verankert und haben einen besseren Zugang, bessere Kontakte zu den Nachbarn."Partnerschaft hat sich bewährt"

Zu diesem Konzept gehören Workshops, die Gewinnung potentieller Stadtteilmütter und -väter, eine Werkstattphase zur Konzeptentwicklung und Erprobung und die Entwicklung eines Marketingkonzeptes zur gezielten Vermittlung der Angebote an mögliche Nutzer.

"Das Landesprogramm zur innovativen Integrationsarbeit stößt auch in diesem Jahr bei den Kommunen Nordrhein-Westfalens auf großes Interesse. Die strategische Partnerschaft des Landes mit den Kommunen für eine erfolgreiche Integration hat sich bewährt: Landesweit hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Landesprogramm KOMM-IN sehr hilfreich sein kann, effiziente und passgenaue Strukturen mit nachhaltiger Wirkung vor Ort aufzubauen", teilte Laschet mit.

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