Landesamt prüft Bleigehalt bei Aurubis und Hafen

Endlich wieder Blattgemüse?

Ende des Monats schlägt für Kleingärtner im Umfeld der Firma Aurubis und des Stadthafens einmal mehr die Stunde der Wahrheit: Dann steht fest, ob die Hobby-Gemüsebauern weiter auf den Verzehr von Blattgemüse aus dem eigenen Garten verzichten müssen - oder sollten. Wegen zu hoher Bleigehalte war das in den vergangenen Jahren der Fall.

LÜNEN

, 10.09.2014, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blattgemüse aus dem eigenen Garten ist für die Kleingärtner tabu - noch.

Blattgemüse aus dem eigenen Garten ist für die Kleingärtner tabu - noch.

Zur Erinnerung: Im Umfeld des Lüner Stadthafens und des Kupferrecyclers Aurubis waren in der Vergangenheit bei Gemüseuntersuchungen (Grünkohl, Endivien, Blattsalat) erhöhte Bleigehalte durch das Lanuv ermittelt worden. Das Amt hatte deswegen zu einem Verzicht auf Blattgemüse und Grünkohl geraten. "Die Empfehlung, vorsorglich Blattgemüse und Grünkohl nicht zu verzehren, muss aufgrund der höheren Gehalte an Blei im Gemüse aufrechterhalten bleiben", hieß es im August 2013 - das war das vierte Jahr in Folge.

Gleichzeitig erklärte das Lanuv, dass die Firmen erhebliche Anstrengungen unternommen hätten, um die "luftgetragenen Belastungen zu reduzieren und bereits Erfolge bei der Schwermetalldeposition durch Stäube erreicht worden sind". Konsequenz, laut Lanuv: Die erhöhte Schadstoffbelastung in den Pflanzen ist deshalb wohl nicht durch Schadstoffe aus der Luft verursacht. Ob dem so ist, sollen auch die jüngsten Untersuchungen zeigen.

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