Laternen im Seepark: Anwohner fordern mehr Sicherheit für den Baukelweg

mlzFehlende Straßenbeleuchtung

Der Baukelweg durch den Seepark ist bei Anwohnern und Schülern beliebt. Weil es aber keine Laternen gibt, tappt man hier morgens und abends im Dunkeln. Der Wunsch: Das soll sich ändern.

Horstmar

, 26.02.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Baukelweg durch den Seepark wird von Anwohnern eigentlich gerne genutzt. Zu Fuß können sie hier bequem und schnell zur neuen Horstmarer Mitte laufen, um einzukaufen.

Außerdem werde der Baukelweg und der kreuzende Fußweg in Richtung Preußenstraße häufig von Schülern auf dem Weg zur Ludwig-Uhland-Realschule genutzt, sagt Anwohner Klaus Rausch.

Fehlende Laternen und Gehwegschäden

Das Problem: Auf beiden Wegen gibt es keine Laternen. Also keine einzige. Besonders im Herbst, Winter und Frühjahr ist es früh morgens und abends auf den Wegen stockdunkel. „Man läuft regelrecht in ein schwarzes Loch“, sagt Rausch am Montag (24.2.) beim Gespräch mit der Redaktion im Seepark.

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In Kombination mit mehreren flächigen Schäden an den Fußwegen, entstehen so auf dem Baukelweg Stolperfallen. Im Dunkeln kann man leicht mit dem Fuß umknicken und sich verletzten oder stolpern und stürzen.

Klaus Rausch fordert stellvertretend für die Anwohner am Seepark Laternen auf dem Baukelweg.

Klaus Rausch fordert stellvertretend für die Anwohner am Seepark Laternen auf dem Baukelweg. © Stachelhaus

Für Menschen die auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, seien diese Stellen auch bei Tag ein Hindernis, so Rausch.

Stadt und Politik sollen mit ins Boot

Von der Stadt, genauer gesagt der Abteilung für Stadtgrün, wünschen die Anwohner sich hier eine Lösung. Eine Beleuchtung wie auf dem ebenfalls durch den Seepark verlaufenden Schwansbeller Weg zum Beispiel. Man wolle sich mit der Verwaltung und auch der Politik in Verbindung setzen.

Am angrenzenden Schwansbeller Weg gibt es Laternen.

Am angrenzenden Schwansbeller Weg gibt es Laternen. © Stachelhaus

Nach der jüngst von der Politik geforderten Belebung des Gastrononmie-Angebotes, hatte die Stadt den Kiosk im Seepark gekauft. Im Zuge dessen böte sich laut Rausch auch an, über die Beleuchtung der Fußwege nachzudenken.

Sicherheitsgefühl verbessern

Es sei der Wunsch vieler Anwohner, Laternen - und damit eine Beleuchtung - an beiden Wegen zu bekommen. Auch, um das Sicherheitsgefühl der Passanten zu verbessern.

Stellen wie diese gibt es mehrere auf den Wegen im Seepark. Für Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen sind sie schon bei Tag nur schwer zu überqueren. Abends oder früh morgens werden sie im Dunkeln zu gefährlichen Stolperfallen für alle Passanten.

Stellen wie diese gibt es mehrere auf den Wegen im Seepark. Für Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen sind sie schon bei Tag nur schwer zu überqueren. Abends oder früh morgens werden sie im Dunkeln zu gefährlichen Stolperfallen für alle Passanten. © Stachelhaus

Der Seepark ist als Treffpunkt für Jugendliche bekannt, die im Schutz der Dunkelheit auf angrenzenden Wiesen und rund um den Wegen angelegten Sitzmöglichkeiten gerne lautstark feiern.

Verwaltung will Anregung prüfen

„Es reicht nicht aus, darauf zu hoffen, dass die Nutzerinnen und Nutzer unseres Seeparks mit Taschenlampen und Smartphones die fehlende Beleuchtung selbst ersetzen“, sagt Rausch.

Man werde die Anregung der Bürger in der entsprechenden Fachabteilung prüfen, heißt es dazu von der Pressestelle der Stadt. Hinweise und Anregungen der Bürger nehme die Stadtverwaltung immer auch über das Bürgertelefon, Tel. (02306) 104-2020 oder über die Homepage der Stadtverwaltung entgegen.

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