Lebensgefahr nach Kopfstoß

LÜNEN Bei Auseinandersetzungen auf und nach dem Oktoberfest in Lünen-Süd wurden Freitagnacht zwei 20-Jährige schwer verletzt. Einer der beiden schwebte nach einem Kopfstoß in Lebensgefahr.

17.09.2007, 08:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei der blutigen Auseinandersetzung in den frühen Morgenstunden des Samstags kam es nach Angaben der Polizei zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf ein 28-jähriger einen 20-jährigen Lüner durch einen Messerstich schwer verletzte.Der Tatverdächtige wurde am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Opfer hatte eine Gruppe angerempelt

Wenige Stunden zuvor, um kurz vor Mitternacht, wurde ein 20-Jähriger von einem 17-Jährigen so heftig zu Boden gestoßen, dass er sich schwere Kopfverletzungen zuzog, bei denen zunächst Lebensgefahr bestand.Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, sei der 20-Jährige mit einem vollen Bierbecher in der Hand auf die Gruppe um den 17-Jährigen zugetorkelt.Er habe diesen und weitere Personen aus der Gruppe angerempelt.

Als sich die Angerempelten verbal gegen die Rempeleien wehrten, habe das spätere Opfer das Bier über die Gruppe des Tatverdächtigen ausgeschüttet.Daraufhin stieß der 17-Jährige ihn mit beiden Händen so kräftig gegen die Brust, dass er mit dem Hinterkopf auf dem Boden aufschlug.Täter und Opfer, so teilen Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mit, seien schon einmal bei einer Schulfeier aneinander gerasselt. Der Sicherheitsdienst fasste den 17-Jährigen und übergab ihn der Polizei.

Täter wieder nach Hause entlassen

Nach der Vernehmung auch der Zeugen wurde der Täter in Absprache mit der Staatsanwaltschaft nach Hause entlassen.

Lesen Sie jetzt