Lebensmittel und Mitarbeiter werden knapp

Unnaer Tafel

Die Unnaer Tafel muss immer weitere Wege in Kauf nehmen, um Lebensmittel für die Ausgabestellen zu bekommen. "Wir müssen teilweise bis nach Münster fahren, um Lebensmittel zu bekommen", so Vorsitzende Ulrike Trümper in Lünen.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt

, 06.04.2011, 07:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ernst-Dieter Standop, Bernd-Peter Menke (v.l.) und Rainer Heubrock übergaben die Schecks an Ulrike Trümper und Pfarrer Ulrich Klink. Foto Rottgardt

Ernst-Dieter Standop, Bernd-Peter Menke (v.l.) und Rainer Heubrock übergaben die Schecks an Ulrike Trümper und Pfarrer Ulrich Klink. Foto Rottgardt

Sie nahm hier eine 800 Euro-Spende der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) Lünen entgegen. Ein echter Lichtblick in schweren Zeiten für die Tafel.

Denn von den bislang 60 Ein-Euro-Jobbern sind nur noch 23 Mitarbeiter seit 1. April übrig. Davon sind 15 aus der Qualifizierung Bürgerarbeit und damit nur drei Monate dabei. Dann müssen ihre Nachfolger neu eingearbeitet werden. Jeweils mittwochs werden sie zudem qualifiziert, stehen also auch nicht zur Verfügung."Am Mittwoch sind nur noch acht Mitarbeiter für zwölf Ausgabestellen da", betont Ulrike Trümper. Eine Mitarbeiterin, die seit sechs Jahren dabei ist, soll jetzt eine feste Stelle bekommen. Ulrike Trümper: "Dafür müssen wir 10000 Euro für ein Jahr aufbringen, da ist jede Spende sehr wertvoll."

Der Bedarf an Lebensmitteln ist weiter groß, vor allem in Gahmen und in Kamen wächst er ständig. Da die Lebensmittelspenden abnehmen, müssen die Tafel-Mitarbeiter teilweise bis Münster fahren, um Lebensmittel zu bekommen. Eine zweite Spende überreichte die WBG an den Verein "Dach über dem Kopf". Dafür bedankte sich Pfarrer Ulrich Klink.

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