LernBar: Spezialangebot für türkische Schüler

Projekt an der Heinrich-Bußmann-Schule

Mehr als die Hälfte der Fünftklässer in der Heinrich-Bußmann-Schule hat Miggrationshintergrund. Das Projekt "LernBar" unterstützt die Integration von Eltern und Schülern durch Bausteine wie das türkische Mütter-Cafe und speziellen Förderunterricht. Im Mai kommt ein weiteres Element hinzu.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt

, 06.04.2011, 13:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christiane Püttner (l.) und Neven Simsek mit teilnehmenden Müttern und der Referentin.

Christiane Püttner (l.) und Neven Simsek mit teilnehmenden Müttern und der Referentin.

„Wichtig ist, die Muttersprache zu fördern, damit die Mütter und Kinder darauf ihre Kenntnisse in deutscher Sprache aufbauen können“, betont die Schulleiterin.Das Projekt – finanziert im Rahmen von „Stärken vor Ort“ – läuft bis Ende des Jahres. Danach würde man die Ideen gerne weiter verfolgen. Auslöser war die hohe Quote von Kindern mit Migrationshintergrund im fünften Schuljahr. „Früher waren es 12,8 Prozent, in diesem Jahr die Hälfte der Fünftklässler“, erklärt die Rektorin. Und da nach den Anmeldungen die Quote auch 2011/12 im fünften Jahrgang so bleibt, wäre eine Fortsetzung wünschenswert.

An der Heinrich-Bußmann-Schule gibt es mit Christiane Püttner einen Sprachfördercoach. Die Lehrerin der Bußmann-Schule ist derzeit der einzige Sprachfördercoach im Kreis Unna. Die Ausbildung zum Sprachfördercoach erfolgte im Rahmen der „Qualitätsoffensive Hauptschule“, die noch von der CDU-/FDP-Landesregierung ins Leben gerufen wurde. Ziel ist die Förderung der Bildungssprache Deutsch in allen Fächern.Die Ausbildung zum Sprachfördercoach erfolgte im Rahmen der „Qualitätsoffensive Hauptschule“, die noch von der CDU-/FDP-Landesregierung ins Leben gerufen wurde. Ziel ist die Förderung der Bildungssprache Deutsch in allen Fächern. › Ein Sprachfördercoach betreut die Schule eineinhalb Jahre bei der Erstellung eines Sprachförderkonzepts. › Ab 2011 wird Christiane Püttner als Multiplikatorin auch andere Schulen im Kreis beraten und begleiten. 

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