Lippe Bad trotz Brand geöffnet: „Ich bin froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist“

Feuer im Keller

100 Gäste waren im Lippe Bad, als der Turbolader des Blockheizkraftwerks Feuer fing. Der Schwimmbetrieb konnte dennoch weiterlaufen. Die Ersatzteile für die Maschine liegen sogar auf Lager.

Lünen

, 09.12.2019, 11:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lippe Bad trotz Brand geöffnet: „Ich bin froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist“

Durch den Brand ist der Schwimmbetrieb im Lippe Bad nicht beeinträchtigt. © Bädergesellschaft

Ein normaler Montag (9.12.) im Lippe Bad. Schwimmer ziehen ihre Bahnen. Nichts deutet darauf hin, dass es am Tag zuvor im Keller gebrannt hatte. „Ich bin froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist und das Bad ohne Beeinträchtigung weiter betrieben werden kann“, sagt Dr. Achim Grunenberg, Geschäftsführer der für das Schwimmbad zuständigen Bädergesellschaft. Die Havarie habe sich auf den Motor beschränkt, es habe keine Gefahr für die Badegäste bestanden.

Lippe Bad trotz Brand geöffnet: „Ich bin froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist“

Ein Blick in den Keller des Lippe Bades mit einem der beiden Blockheizkraftwerke. © Quiring-Lategahn

Ausgetretenes Öl hatte sich am Sonntag (8.12.) um 15.40 Uhr an der glühend heißen Maschine entzündet. Zwei gasbetriebene Blockheizkraftwerke versorgen das Schwimmbad mit Strom und Wärme. Die Mitarbeiter hätten sofort mit den Löscharbeiten begonnen, doch weil sich das Öl immer wieder entzündete, habe man die Feuerwehr gerufen, so Grunenberg.

Die Einsatzkräfte brachten die Flammen schließlich mit Kohlendioxid-Feuerlöschern unter Kontrolle.

Der Ausfall eines der beiden Blockheizkraftwerke habe keine weiteren Auswirkungen. Das Lippe Bad sei auch über das Fernwärmenetz verbunden, erklärt Grunenberg.

Momentan werde der Schaden technisch begutachtet. Wenn sich nichts Unvorhergesehenes zeige, könne das Blockheizkraftwerk in einer Woche repariert werden. Einen neuen Turbolader habe man sogar auf Halde.

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