Beim „Tag der offenen Gartenpforte“ freute sich Gastgeberin Andrea Budde (l) unter anderem über den Besuch von Paul Jahnke und Contanze Link. © Michael Blandowski
IGA 2027

Lünen öffnet seine Gärten: Moderne Kombination von Nutzung und Natur

Zum Tag der offenen Gartenpforte ist der Blick über die Hecke nicht nur erlaubt, sondern auch gewünscht. Der Garten „Budde“ zeigt wie Nutz- und Naturgarten modern kombiniert werden.

Einst standen im Garten von Andrea und Karl Budde nur zwei maroden Hütten. Zudem war es eine einfache Wiese. Am „Tag der offenen Gartenpforte“ – nach einer sechsjährigen Zeit des Wandels und tatkräftiger Arbeit mit viel Leidenschaft – zeigt sich die grüne Oase auf einer Fläche von circa 350 Quadratmeter in vollem Glanz.

Beim „Tag der offenen Gartenpforte“ am Sonntag (30.8.) konnten sich nicht nur Gartenfreunde von der Schönheit und Vielfalt überzeugen.

Im Garten der Familie Budde gibt es Stauden, ein Hühnergehege, einen Teich, einen Platz mit einer Feuerschale, kleine Sitzecken zum Verweilen, ein Salatbeet, ein kleiner Weinanbau, Weiden und auch ein Kräuterbeet. Sozusagen ein Nutzgarten kombiniert mit Blühpflanzen, jungen Obstgehölzen und Tieren im Einklang.

Auch frische Äpfel werden im Garten von Andrea und Karl Budde angebaut. Auf 350 Quadratmetern gibt es eine Mischung von Natur- und Nutzgarten.
Auch frische Äpfel werden im Garten von Andrea und Karl Budde angebaut. Auf 350 Quadratmetern gibt es eine Mischung von Natur- und Nutzgarten. © Michael Blandowski © Michael Blandowski

Überzeugungsarbeit von Nachbarn

„Einige meiner Nachbarn haben so von meinem Garten geschwärmt und mich animiert, endlich beim Tag der offenen Gartenpforte teilzunehmen“ sagt Andrea Budde beim Gespräch am Sonntag in Garten an der Derfflinger Straße. „Als die städtischen Vertreter zur Gartenbegutachtung vorbeikamen, gab es ebenfalls nur Zuspruch für meine Bewerbung beziehungsweise Anmeldung.“

Auch das Ehepaar Thomas Sträter-Null und Tanja Sträter (r.) wagte einen Bummel durch den Garten von Andrea Budde (m). Auch ein Hühnerstall gehört zu der grünen Oase.
Auch das Ehepaar Thomas Sträter-Null und Tanja Sträter (r.) wagte einen Bummel durch den Garten von Andrea Budde (m). Auch ein Hühnerstall gehört zu der grünen Oase. © Michael Blandowski © Michael Blandowski

Auch die Besucher am Sonntag freuten sich über die nicht ganz alltägliche Gartennutzung. „Ich mag einfach schöne Gärten. Aber dieser Nutzgarten aus Erdbeeren, Pflaumen oder auch der kleinen Hühnerzucht erinnert mich an meine Kindheit. Meine Eltern hatten nämlich früher auch einen Nutzgarten. Aber dieser Garten ist mit den traditionellen Nutzgärten aus den Zeiten kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht zu vergleichen“, meinte etwa Klaus Link.

Besucherin Heike Mehring aus Olfen outet sich ebenfalls ein Fan der Kombination von Natur- und Nutzgärten.

Spenden für Krankenhaus in Ghana

Neben einem Bummel durch den Garten luden die Gastgeber Andrea und Karl Budde zu einer Waffel ein. Verbunden mit einer Spende für ein Krankenhaus in Ghana. Wie zu erfahren war, hat Initiator und Ideengeber des Projektes Dr. Samuel Okae bereits 350.000 € aus Eigenmitteln in das Projekt investiert.

Beate Lucas sorgte außerdem für Livemusik und Kelsie Ruis lud zu einem Trommelworkshop für alle Gäste ein.

Kelsie Ruis (2.v.l.) lud die Gäste im Garten der Familie Budde zu einem Trommelworkshop ein.
Kelsie Ruis (2.v.l.) lud die Gäste im Garten der Familie Budde zu einem Trommelworkshop ein. © Michael Blandowski © Michael Blandowski

An der Aktion „Tag der offenen Gartenpforte“, als Beitrag zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027, nahmen auch noch die Lüner Gärten „Ashoff“, „Bößneck“, „Herkert“, „Göpfert“ und „Ruhnau“ in Brambauer sowie „Feierabend“ in Dortmund-Lanstrop teil.

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