Lünen wird Fairtrade-Stadt

Offizieller Titel

Erfolg für die Stadt Lünen: Sie erhält den Titel "Stadt des Fairen Handels", um den sie sich beworben hat. Während der Ratssitzung am Donnerstag, 29. September, wird die Urkunde übergeben.

LÜNEN

von Von Magdalene Quiering-Lategahn

, 03.08.2011, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

HINTERGRUND
Dass der Verbraucher durch den Kauf von Produkten auch über das Schicksal von Menschen in anderen Ländern entscheidet, will die Stadt deutlich ins Bewusstseins rücken. Denn vielfach werden die hier preiswert angebotenen Waren durch ausbeuterische Kinderarbeit gefertigt, Kaffeebauern haben kaum genug zum Leben. Fairer Handel sorgt für gerechtere Produktionsbedingungen.

Im Juli vergangenen Jahres hatte der Rat der Stadt Lünen beschlossen, sich um den Titel zu bewerben und damit ein deutliches Zeichen gesetzt - auch intern. Seitdem wird in Ausschüssen oder der Ratssitzung nur noch fair gehandelter Kaffee angeboten. Eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern des Einzelhandels, Gewerkschaften, Kirchen, dem Arbeitskreis „Fairer Handel", der LIGA Lünen und Verwaltungsvertretern hat die Voraussetzungen für den Titel erarbeitet und die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt.

Im Einzelhandel, in der Gastronomie und in Schulen, Vereinen und Verbänden muss eine bestimmte Anzahl an fair gehandelten Produkten angeboten werden. 18 Einzelhändler sind dabei, auch zahlreiche Gastronomiebetriebe beteiligen sich.

HINTERGRUND
Dass der Verbraucher durch den Kauf von Produkten auch über das Schicksal von Menschen in anderen Ländern entscheidet, will die Stadt deutlich ins Bewusstseins rücken. Denn vielfach werden die hier preiswert angebotenen Waren durch ausbeuterische Kinderarbeit gefertigt, Kaffeebauern haben kaum genug zum Leben. Fairer Handel sorgt für gerechtere Produktionsbedingungen.

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