Zusammen mit den anderen neun Kandidaten im Studio: Jan Simon (5.v.r.) mit Moderator Steven Gätjen (l.) und Teddy Teclebrhan (r.). © ProSieben/Steffen Z Wolff
Jan Simon

Lüner Bühnenmeister stand für neue Fernsehshow vor der Kamera

Eigentlich ist Jan Simon dem Theater verbunden. Doch jetzt stand der junge Lüner Bühnenmeister vor Fernsehkameras. Der 29-Jährige ist Kandidat in einem neuen Showformat.

Alles begann damit, dass Jan Simon 2019 bei einer Aufzeichnung einer Fernsehshow des Schauspielers und Youtubers Teddy Teclebrhan als Zuschauer dabei war. „Ich hab mich da für den Newsletter angemeldet,“ erzählt der 29-Jährige. Aufgrund der Corona-Krise wurde das Format der Teddy-Show geändert, zu „Teddy gönnt dir“. „Das hab ich durch den Newsletter erfahren, wo man sich dann auch bewerben konnte.“ Und weil Jan Simon „Teddy echt lustig“ findet, bewarb er sich kurzerhand bei Pro7.

Ziemlich schnell bekam der Lüner Rückmeldung, dann gab es eine Art Telefon-Casting mit einem Mitarbeiter der Produktionsfirma. Und schließlich entschied sich die Redaktion für 20 Kandidaten, die in den Shows „Teddy gönnt dir“ gegen Teclebrhan antraten.

Jan Simon aus Lünen ist Kandidat einer neuen Pro7-Fernsehshow, die am 10. Dezember um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird.
Jan Simon aus Lünen ist Kandidat einer neuen Pro7-Fernsehshow, die am 10. Dezember um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird. © ProSieben/Steffen Z Wolff © ProSieben/Steffen Z Wolff

Die erste Show wurde am 3. Dezember ausgestrahlt, die zweite – in der Jan Simon zu sehen ist – läuft am Donnerstag (10. Dezember) um 20.15 Uhr auf Pro7. Jeder Kandidat, der sich gegen Teddy Teclebrhan durchsetzt, kann mindestens 1000 Euro gewinnen. Gewinnt der Entertainer ein Spiel, gehen die 1000 Euro in den Jackpot, um den dann der nächste Kandidat spielt.

Je mehr Kandidaten verlieren, desto höher die Gewinnchance

„Das Prinzip ist ganz einfach. Je mehr Kandidaten verlieren, desto höher wäre dann der Gewinn für denjenigen, der am Schluss dran ist und gegen Teddy gewinnt“, erklärt der 29-Jährige.

Aufgezeichnet wurde die Sendung am 2. November in Köln. Mit Simon hofften fünf Frauen und vier Männer auf den Gewinn. Moderiert wird die Show von Steven Gätjen.

Auch wenn Teddy mit eher wenig erfolgreichen Sportlern wie dem Skispringer „Eddy the Eagle“ oder den Fußballern von Tasmania Berlin verglichen wird, erinnerte er Simon eher an Stefan Raab in seinen „Schlag den Raab“-Shows. „Er ist schon ehrgeizig, will nicht verlieren.“ Auch wenn er in dem Format „Schlag den Star“ haushoch gegen Sänger Max Mutzke verloren hat.

Die Teilnahme an der Sendung „Teddy gönnt dir“ hat Simon „viel Spaß gemacht“. „Ich arbeite ja selbst beim Theater, aber Fernsehen ist schon eine andere Geschichte.“ Auch wenn es eine Aufzeichnung war – sie fand unter Live-Bedingungen statt, wurde nicht unterbrochen, nichts wurde wiederholt. Simon: „Das hat alles auch so sympathisch gemacht.“

Der gebürtige Lüner ist Bühnenmeister am Theater in Dortmund. Nach der Schulzeit an der Realschule Altlünen hat er zunächst eine Ausbildung bei den Stadtwerken Dortmund als Mechatroniker absolviert. Nach einem Jahr in den USA – ermöglicht durch ein Stipendium – hatte er Lust auf etwas Neues. „Ich hab mich auf eine Aushilfsstelle beim Theater beworben und hab dort meine Berufung gefunden“, so der Lüner.

Dienstpläne für 40 Techniker

Die Corona-Krise hat seine Arbeit verändert. „Wir planen von Verordnung zur Verordnung, alles ist extrem dynamisch.“ Mit den Kollegen schreibt er Dienstpläne für 40 Techniker: „Den Dezemberplan mussten wir etliche Male ändern, wir haben viel zu tun, aber eben eher mit Verwaltungsarbeit.“

Jetzt freut er sich erstmal auf die Show mit Teddy, hat sich schon einige Male auf Pro7 in den Werbe-Trailern für „Teddy gönnt dir“ gesehen: „Das ist schon komisch, sich selbst im Fernsehen zu sehen.“ Ähnlich sei es ihm gegangen, als er mal ein Radio-Interview zu seinem Beruf als Bühnenmeister gegeben habe – auch das zu hören sei schon merkwürdig gewesen.

In normalen Zeiten hätte er Freunde und Familie zum „Rudelgucken“ vor den Fernseher eingeladen. Das geht nun wegen Corona natürlich nicht. „Ich hab aber viele Leute informiert, dass die Sendung gezeigt wird und werde mich mit meiner Freundin zuhause ganz gemütlich hinsetzen und mir die Show ansehen.“

Als Zuschauer war er schon bei Fernsehshows, aber noch nie vorher als Kandidat. „Ich würde es sofort wieder machen, es war ein echt entspanntes Format.“

Über die Autorin
Redaktion Lünen
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
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Beate Rottgardt

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