Lüner Familienvater bestreitet die Vergewaltigung seiner Tochter

Missbrauch

Ein 51-jähriger Familienvater aus Lünen hat am Dienstag vor dem Dortmunder Landgericht bestritten, ein skrupelloser Kinderschänder zu sein. Laut Anklage hat er seine leibliche Tochter und eine Nichte über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg mehrmals vergewaltigt.

LÜNEN/DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 11.10.2011, 14:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Später sei es auch in den verschiedenen Familienwohnungen in Lünen zu sexuellen Übergriffen gekommen. „Ich muss Dir etwas beibringen“, soll der Angeklagte dabei gesagt haben. Der 51-Jährige bestreitet die Taten dagegen in vollem Umfang. „Ich weiß auch nicht, wo sie das her hat“, sagte er. „Ich habe diese Taten nicht verübt.“ Der Lüner schließt nicht aus, dass die Mutter des Mädchens hinter den Vorwürfen stecken könnte.

Die Ehe mit seiner Frau habe schon seit langer Zeit in einer schweren Krise gesteckt. 2006 habe er sich schließlich von seiner Familie getrennt. Warum die Tochter danach allerdings noch vier Jahre hätte warten sollen, um ihn falsch als Kinderschänder anzuzeigen, konnte der 51-Jährige auch nicht erklären.

  • Der Prozess wird fortgesetzt. 
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