Lüner Firma erhält Auftrag für Pilotprojekt

Tankstelle für Elektroautos

LÜNEN Bei Anruf Strom. So einfach kann das Aufladen von Elektrofahrzeugen an der E-Tankstelle sein, die die Elektro-Bauelemente GmbH (EBG) entwickelt hat. Mit der innovativen Ladesäule setzte sich das Lüner Unternehmen gegen sechs Mitbewerber durch und gewann den Auftrag für ein Pilotprojekt. Ein großer Energieversorger will 100 dieser E-Tankstellen made in Lünen aufstellen, freut sich Checrallah Kachouh, Leiter Entwicklung.

von Magdalene Quiring-Lategahn

, 06.10.2009, 13:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei Anruf Strom, so funktioniert die von der Elektro Bauelemente GmbH (EBG) entwickelte E-Tankstelle, die Checrallah Kachouh (l.) und Dr. Hans Dieter Storzer präsentieren.

Bei Anruf Strom, so funktioniert die von der Elektro Bauelemente GmbH (EBG) entwickelte E-Tankstelle, die Checrallah Kachouh (l.) und Dr. Hans Dieter Storzer präsentieren.

Die bietet „complEo“, wie die Säule nach dem lateinischen Wort für Aufladen heißt. Die beiden Steckdosen der Säule sind verschlossen. Sie können per Mobiltelefon oder mit einem personifizierten Funkschlüssel freigegeben werden. Erst dann öffnet sich die Steckdose, das Auto wird über ein Ladekabel angedockt. Sobald eine Steckdose belegt ist, schließt sich die andere. Hier kann aber auch ein zweiter Kunde sein Fahrzeug laden.  Der Stecker wird automatisch verriegelt, so dass Stromdiebstahl nicht möglich ist. Sollte es Manipulationsversuche geben, schaltet die die Stromzufuhr ab. Eine Fehlermeldung erreicht den Verbraucher und Betreiber über ein GPRS-Modul als SMS.

„Unsere Philosophie lautet robuste, einfache Bedienung und ein glasfaserverstärktes Kunststoffgehäuse mit unserem Know how“, erläutert Dr. Hans Dieter Storzer, Leiter Technik und Einkauf bei der EBG. Während der Elektromesse in Dortmund hat EBG die E-Tankstelle bereits präsentiert, Mitte Oktober wird sie auf der CarTec in München vorgestellt. 

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