Im Handwerk in Lünen zeigt man sich trotz Corona zufrieden. © picture alliance/dpa
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Lüner Handwerker: Betriebe versuchen trotz Corona neue Wege zu gehen

Die Ausbildungsbetriebe in Lünen haben es durch Corona, wie viele Branchen, schwieriger als in anderen Jahren. Trotzdem schaut der Kreishandwerksmeister zufrieden auf 2020.

Trotz Corona geht es den Ausbildungsbetrieben in Lünen gut. Während eine Zeit lang befürchtet wurde, dass viele Ausbildungsstellen unbesetzt blieben, hat sich die Situation entspannt. Kreishandwerksmeister Christoph Haumann erklärt: „Aktuell verzeichnen wir sechs freie Lehrstellen für das Stadtgebiet Lünen, das sind sieben weniger als im Vorjahreszeitraum.“ Dennoch ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse zurückgegangen, von 159 im Jahr 2019 auf 136 im Jahr 2020.

Da Ausbildungsmessen und andere Veranstaltungen in diesem Jahr komplett ausgefallen sind, versuchen die Betriebe über online-Medien Auszubildende zu finden. Ganz vorn stehen dabei die sozialen Medien wie Instagram und Facebook, aber auch Lehrstellenbörsen im Internet und letztendlich der eigene Internetauftritt des Betriebes. Hauptvermittler sei aber nach wie vor die Agentur für Arbeit.

Zuwachs in den letzten Jahren

Ein Mangel an Auszubildenden könne laut Haumann langfristige Folgen haben: „Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Ein langfristiger Mangel an Auszubildenden hätte eine Verschärfung der Fachkräftesituation in den jeweiligen Branchen zur Folge.“ In den letzten Jahren habe man in Lünen allerdings einen kontinuierlichen Anstieg der Auszubildenden verzeichnen können.

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Jahrgang 2000. Ist in Bergkamen aufgewachsen und nach Dortmund gekommen, um die große, weite Welt zu sehen. Überzeugte Europäerin mit einem Faible für Barockmusik, Politik und spannende Geschichten
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Nora Varga

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