Lüner kämpft um Kinderbeauftragten der Regierung

Bundesweite Aktion

"Auch Superhelden brauchen Helfer" lautet das Motto einer Unterschriftenaktion, in der bundesweit ein Kinderbeauftragter der Bundesregierung gefordert wird. In Lünen unterstützt Gerd Allendorf die Unterschriftensammlung. Er erklärt im Video die Beweggründe für sein Engagement.

LÜNEN

, 02.03.2015, 15:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

  Die Idee für einen bundesweiten Beauftragten für Kinder hatten die Mitglieder der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin. Der Lüner Gerd Allendorf sprang ihnen sofort zu Seite und nahm sich der Unterschriftensammlung in seiner Heimatstadt an.

Seit 21 Jahren engagiert er sich für Projekte, die Kindern helfen. So sammelte er schon viele Spenden für die Vestische Kinderklinik Datteln und deren Projekte.  Insgesamt müssen bundesweit 50.000 Unterschriften bis zum 20. März zusammen kommen. "Bislang haben wir schon 22.000", so Allendorf. Ginge es nach ihm könnte es gar nicht genug Stimmen dafür geben. Er möchte das Bewusstsein dafür schärfen, dass Kinder unsere Zukunft sind.

Unterstützung aus dem Bundestag

Wenn die geforderten 50.000 Signaturen zusammen kommen, befasst sich der Bundestag in einer öffentlichen Sitzung mit der Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeauftragten. "Über die Idee, einen Kinderbeauftragten zu installieren, muss man auf alle Fälle im Bundestag reden", meint der Lüner SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews auf Anfrage unserer Redaktion. "Ich könnte mir auch vorstellen, diese Aktion vor Ort zu unterstützen", so Thews weiter. Man müsse überlegen, wie man eine solche Aufgabe dann gestaltet. Wichtig sei aber auf jeden Fall, dass die Kinderrechte dann auch den Weg in die Gesetze finden. Derzeit passiere dies durch das Familienministerium. 

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