Lüner Kinder verwandelten sich in Akrobaten

Ferienprogramm

„Lilalu“ heißt das Ferienprogramm, an dem 40 Lüner Kinder zwischen drei und dreizehn Jahren seit Montag teilnehmen. In der Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums üben sie Akrobatik-Kunststücke ein und lernen mehr über Fairness und Gerechtigkeit. Wir waren zum Auftakt mit der Kamera dabei.

LÜNEN

, 17.10.2016, 16:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gruppenbild mit Workshopleitern und Mitarbeitern und natürlich den knapp 40 Kindern, die bei "Lilalu" dabei sind.

Gruppenbild mit Workshopleitern und Mitarbeitern und natürlich den knapp 40 Kindern, die bei "Lilalu" dabei sind.

„Lilalu“ – dieser Schlachtruf tönt seit Montag morgen durch die Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Knapp 40 Kinder zwischen drei und 13 Jahren sind bei der Lüner Premiere des Ferienprogramms der Johanniter mit dabei und verwandeln sich in dieser Woche in Nachwuchs-Akrobaten.

Dafür sorgen die beiden Workshop-Leiter Bart und Anna, die aus Berlin angereist sind. Bei der Begrüßung durch den Produktionsleiter Jan Schaarschmidt erfuhren die Mädchen und Jungen auch, dass die beiden Gruppen einen Ordnungs- und einen Fairness-Preis gewinnen können. Was Ordnung und Fairness ist – das wissen die Kinder schon genau, wie sie im Gespräch mit Jan bewiesen. Mit den beiden Workshopleitern kümmern sich auch einige ehrenamtliche Betreuer aus den Reihen der Johanniter um die Kinder. Auch zwei junge Teilnehmer mit Handicap sind dabei und werden in die Gruppen integriert.

Es geht um das Miteinander

Denn auch das ist, so Pressesprecher Martin Vollmer, ein Ziel des „Lilalu“-Projekts. „Es geht um Wertigkeiten, um das Miteinander.“ Deshalb gibt es auch bewusst einige geförderte Plätze, damit auch Kinder mitmachen können, deren Eltern sich das normalerweise nicht leisten können.

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So war der Auftakt bei der Lilalu-Ferienwoche in Lünen

„Lilalu“ heißt das Ferienprogramm, an dem Lüner Kinder zwischen drei und dreizehn Jahren seit Montag teilnehmen können. In der Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums üben sie Akrobatik-Kunststücke ein und lernen mehr über Fairness und Gerechtigkeit. Wir waren zum Auftakt mit der Kamera dabei.
17.10.2016
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Die Gruppe um Akrobat Bart tanzte den Geburtstagstanz.© Foto: Beate Rottgardt
Jan Schaarschmidt leitet die Ferienwoche "Lilalu" in der Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums.© Foto: Beate Rottgardt
Der Geburtstagstanz der Gruppe 1 für den kleinen Teilnehmer.© Foto: Beate Rottgardt
Die Gruppe "Bunte Woche 2", die von Luftaktrobatin Anna geleitet wird.© Beate Rottgardt
Gruppenbild mit Workshopleitern und Mitarbeitern und natürlich den knapp 40 Kindern, die bei "Lilalu" dabei sind.© Foto: Beate Rottgardt
Workshopleiter Bart inmitten seiner Gruppe.© Foto: Beate Rottgardt
Hier ging es um das Thema "Fairnesspreis". Die junge Dame erklärte, was sie unfair findet.© Foto: Beate Rottgardt
Ein junger Teilnehmer hatte am Wochenende Geburtstag und für ihn gab es das Geburtstagslied mit Tanz.© Foto: Beate Rottgardt
Jan Schaarschmidt befragte ein Kind, was denn Ordnung sei.© Foto: Beate Rottgardt
Die Gruppe um Luftakrobatin Anna.© Foto: Beate Rottgardt
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In Dortmund gibt es „Lilalu“ schon seit 2012, in Lünen ist diesmal Premiere. Dank vieler Unterstützer ist dies möglich. So stellt die Stadt Lünen beispielsweise die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung.

Jongleur Bart und Luftakrobatin Anna trainieren mit den Kindern bis Freitag in der Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Die Aufführung ist dann am Samstag im Hansesaal.

Akrobatik in der Luft und am Boden

„In unserer Gruppe geht es um Trampolin und Akrobatik“, erklärt Bart den Kindern. „Bei uns werden wir Akrobatik in der Luft und am Boden einstudieren“, so Anna für ihre Gruppe. Sie übernimmt für diese Woche auch die pädagogische Leitung.

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Natürlich bekommen die kleinen Nachwuchs-Akrobaten auch jeden Tag ein Mittagessen serviert. Schließlich dauert ein Lilalu-Tag ein paar Stunden. Am Montag gab es Nudeln und Gemüse-Saucen. Und dann schafften auch alle den Schlachtruf „Lilalu“ umso lauter. 

Das ist Lilalu:
Unterstützt wird das Projekt „Lilalu“ von den Städten Lünen und Dortmund, der Stiftung Pro Filiis, den Johannitern, der Fotografin Inga Geier, Town und Country Haus, Ford Eberhardt, „Kinderlachen“, „Hombrucher Sonnenstrahlen“, dem Volkswohl Bund, der Edith- und Martin-Guse-Stiftung und der Bürgerstiftung des Bauvereins zu Lünen. Zum Abschluss ist eine etwa 40-minütige Show mit den einstudierten Elementen ist am Samstag, 22. Oktober, um 14 Uhr im Hansesaal, Kurt-Schumacher-Straße 41, zu sehen. Karten kosten vier Euro für Kinder und fünf Euro für Erwachsene. Auch im kommenden Jahr gastiert „Lilalu“ wieder in Lünen. Auch wieder in den Herbstferien. Zudem wird darüber nachgedacht, im Sommer 2018 ebenfalls „Lilalu“ in Lünen anzubieten. Dann immer abwechselnd mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Lünopoli.

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