Lüner Kulturpreis 2007 für Max Raabe

Sänger wird geehrt

"Sehr dankbar und mit Stolz" nahm Sänger Max Raabe ("Kein Schwein ruft mich an") am Samstag den Kulturpreis der Stadt Lünen entgegen. Im Hotel am Stadtpark applaudierten zahlreiche Gäste, darunter seine Eltern Siegrid und Helmut Otto, dem erfolgreichen Bariton, der mit seinem Palast-Orchester in Kürze wieder zu einer Tournee durch die USA aufbricht.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt

, 23.09.2007, 10:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach der Verleihung trug sich Max Raabe (r.) ins Goldene Buch der Stadt ein, aufmerksam beobachtet von Bürgermeister Hans Willhelm Stodolick.

Nach der Verleihung trug sich Max Raabe (r.) ins Goldene Buch der Stadt ein, aufmerksam beobachtet von Bürgermeister Hans Willhelm Stodolick.

 

Spontan entschied Raabe, die 1000 Euro, mit denen der Preis dotiert ist, dem Förderverein Heinz-Hilpert-Theater zu spenden. Dessen Vorsitzender Dr. Jochen Drath nahm das Geld freudig überrascht entgegen.

Erste musikalische Experimente

"In Lünen habe ich meine ersten musikalischen Experimente machen können, mit Matthias Schlierkamp und Christoph Israel, später auch mit der Musikschul-Big Band", blickte der 45-jährige Wahl-Berliner zurück auf seine "sehr glückliche Kindheit" und Jugend in Lünen.

 

Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick, der die Ehrung des mittlerweile dritten Lüner Kulturpreisträgers übernahm, hofft, dass Raabe und das Palast-Orchester im nächsten Jahr ein Konzert im Hilpert-Theater geben. Denn das wird, ebenso wie Rathaus und Scholl-Schule 2008 50 Jahre alt.

2008 bereits ausgebucht

Ob noch ein Platz im Terminkalender des viel beschäftigten Sängers bleibt, ist allerdings fraglich. Eigentlich sind Raabe und das Orchester nämlich 2008 bereits ausgebucht.

Jetzt freut sich Raabe aber erstmal auf die USA-Tournee, die ihn u.a. nach Los Angeles und San Diego führt. Höhepunkt wird ein Konzert in der "Carnegie Hall" in New York sein. Und dafür sucht er jetzt noch aus dem 500 Titel umfassenden Repertoire das passende Programm aus.

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