Lüner Kulturpreis 2019 geht an Künstlerpaar Jürgen Larys und Susanne Hocke

Kulturpreis 2019

Nach 2018 geht auch in diesem Jahr der Kulturpreis der Stadt Lünen an ein Künstlerpaar: Jürgen Larys und Susanne Hocke heißen die von einer unabhängigen Jury gewählten Gewinner.

Lünen

, 12.12.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lüner Kulturpreis 2019 geht an Künstlerpaar Jürgen Larys und Susanne Hocke

Susanne Hocke und Jürgen Larys bei einer Vorstellung ihrer Version der Novelle „Die Marquise von O...“. © Beuckelmann (A.)

Zum dritten Mal in seiner 15-jährigen Geschichte geht der von der Stadt Lünen seit 2005 vergebene Kulturpreis an zwei Personen - und zwar an das Künstlerpaar Jürgen Larys und Susanne Hocke vom „artEnsemble Theater“. Der Kulturförderpreis 2019 wurde nicht vergeben. Das teilte Jury-Vorsitzender Jochen Otto dem Stadtrat in dessen Sitzung am Donnerstrag (12.) mit.

„Leider kann der Förderpreis in diesem Jahr nicht vergeben werden. Es gab keine Vorschläge aus der Bevölkerung. Das bedauert die Jury sehr und hofft, dass im nächsten Jahr wieder Vorschläge bei der Jury eingehen“, sagte Otto. Dann stellte er die Preisträger Larys und Hocke und deren Wirken vor.

Zwei-Personen-Stücke

„Es gelingt ihnen zum Beispiel hervorragend, klassische Stücke mit eigentlich mehreren Protagonisten als 2-Personen-Stück auf die Bühne zu bringen, indem Hocke und Larys mehrere Rollen spielen. Oft musikalisch begleitet durch Jürgen Larys und schauspielerisch glänzend interpretiert durch Susanne Hocke“, betonte Jochen Otto.

„Ihr schauspielerisches Wirken spielt sich zwar im Zentrum unserer Stadt ab, strahlt aber weit darüber hinaus. Dieses Duo bereichert das kulturelle Leben unserer Stadt.“

Der Kulturpreis der Stadt Lünen 2019 ist mit 2500 Euro dotiert. Wann die Preisverleihung stattfindet, dazu machte Otto keine Angaben.

Das erste Künstler-Duo, das den Kulturpreis erhielt, war das Ehepaar Catharina und Dieter Wagner (2009), das sich gemeinsam um bildende Kunst kümmert. Preisträger 2018 war das Künstlerpaar Simone Prothmann und Siegfried Krüger.

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