Betrügereien im Internet brachten einen Lüner vor Gericht. © picture alliance/dpa/dpa-tmn
Gericht

Lüner soll sich für Betrug bei eBay als eigener Opa ausgegeben haben

Das Internet-Auktionshaus eBay nutzte ein Lüner (23) offenbar für betrügerische Geschäfte. Auch soll er sich bei einem Online-Shop als sein Opa ausgegeben, bestellt und nicht gezahlt haben.

Mehrere einschlägige Vorstrafen konnten den 23-Jährigen aus Lünen augenscheinlich nicht davon abhalten, sein Glück wieder und wieder auf die Probe zu stellen.

Aktuell wird dem Mann vorgeworfen, Anfang 2020 bei einem Versandhandel im Internet Kleidung und Schuhe im Wert von über 100 Euro geordert und nicht bezahlt zu haben. Dabei soll er den Namen seines Großvaters angegeben und von Anfang an gar nicht vorgehabt haben, die Rechnung zu begleichen.

Geld via eBay kassiert ohne Ware zu liefern

Ende Januar und Anfang März 2021 soll er dann wieder in Erscheinung getreten sein. Laut Anklage bot er in diesen Fällen über eBay einen Vodafone-Giga-Cube und eine Sky-Soundbox an, kassierte insgesamt knapp 300 Euro von den beiden Käufern und lieferte nichts.

Wegen Betrugs sollte sich der 23-Jährige nun vor dem Amtsgericht verantworten. Die Anklagebank blieb allerdings nach Aufruf der Sache verwaist – trotz einer ordnungsgemäßen Ladung zum Termin. Das Verfahren wurde daraufhin ausgesetzt. Mitte Oktober wird es einen neuen Anlauf geben und zu dem Termin soll der Angeklagte dann polizeilich vorgeführt werden.

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