Unternehmer und Schützenkönig

Lüner Unternehmer und Schützenkönig: Paul Möller ist tot

Paul Möller ist tot. Der erfolgreiche Unternehmer starb am 18. Dezember. Neben seinem Beruf war er auch ein engagierter Schütze. Entsprechend würdigt ihn der Schützenverein Lünen von 1332.
Paul Möller - hier als Schützenkönig gemeinsam mit Ehefrau Brigitte - ist im Alter von 79 Jahren gestorben. © Archiv

Paul Möller ist am 18. Dezember im Alter von 79 Jahren gestorben. Möller hatte den heutigen Containerdienst Möller mit seinem Bruder Wilhelm 1968 in Wethmar gegründet. Später wechselte die Firma den Standort und zog nach Beckinghausen. Anfang der 2000er Jahre übergaben die Möller-Brüder den Betrieb an ihre Söhne.

Paul Möller hatte sich da schon als verdienter Schützenbruder einen Namen gemacht. 1979 trat der dem Schützenverein Lünen von 1332 bei. Er gründete mit anderen Schützen die 5. Kompanie. Zuletzt bekleidete er den Rang des Oberstleutnants. Er wurde vielfach für seine Verdienste um den Verein ausgezeichnet, unter anderem mit der „Kölner Medaille“ und dem „Westfalenstern“. Viele Jahre führte Paul Möller die Geschäfte des Vereins. Im Jahre 1987 schoss er den Vogel ab und wurde Bataillonskönig, seine Frau Brigitte wählte er zu seiner Königin. Zwei Jahre lang repräsentierten die beiden als Königspaar den Verein.

Im Nachruf des Schützenvereins Lünen von 1332 heißt es über Paul Möller unter anderem: „Paul hat in seinem Verein und insbesondere seiner 5. Kompanie durch sein Organisationstalent, seinen Ideenreichtum und sein besonderes Engagement während seiner aktiven Zeit immer gute Zeiten beschert und neue Möglichkeiten eröffnet.“ In seiner Zeit als Geschäftsführer des Bataillons habe er zusammen mit einem befreundeten Architekten und einem Lüner Bauunternehmer das Vereinszentrum „Zum Hubertus“ gebaut. Auch die Kegelbahnen des Hubertus seien auf seine Initiative hin angebaut worden. Die Vogelstange, die heute im Vereinszentrum steht, sei von ihm gebaut und dem Verein gestiftet worden.

Am Stand des Lüner Schützenvereins bei der Lünschen Mess habe Paul Möller es ermöglicht, dass dort zwei Schießstände auf speziell ausgebauten LKW-Aufliegern eingerichtet werden konnten. So ermöglichte er den Besuchern der Lünschen Mess, sich einmal im Luftgewehrschießen zu versuchen.

Weiter heißt es vom Schützenverein: „Mit zunehmendem Alter zog er sich leider aus dem aktiven Engagement für den Verein zurück, aber er blieb immer präsent und nahm an den Veranstaltungen des Vereins teil. Mit ihm geht ein bedeutender Teil der Vereinsgeschichte, aber sein Engagement und seine Persönlichkeit hinterlassen große Fußstapfen und bleiben unvergessen.“

Die Trauerfeier und die Beisetzung finden im kleinen Kreis statt.

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