Lüner wollte mit Küchenbeil nach Köln fahren

In der S-Bahn

Die Bundespolizei hat am Dienstag in Gelsenkirchen einen Lüner mit einem großen Küchenbeil aufgegriffen. Einem Bahnmitarbeiter war er aufgefallen, weil er keinen Fahrausweis hatte. Den Polizisten sagte der Lüner, er sei auf dem Weg nach Köln, um sich ein Bild von den Ereignissen der Silvesternacht zu machen - mit dem Beil.

LÜNEN/GELSENKIRCHEN

05.01.2016, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit diesem Beil in der Tasche wollte ein Lüner nach Köln fahren. Nach Rücksprache mit einem Arzt ist er in eine Klinik eingewiesen worden.

Mit diesem Beil in der Tasche wollte ein Lüner nach Köln fahren. Nach Rücksprache mit einem Arzt ist er in eine Klinik eingewiesen worden.

Gegen 10 Uhr ist der 26-Jährige aus Lünen am Dienstag mit einer S-Bahn von Dortmund nach Gelsenkirchen gefahren. In der Bahn fiel er einem Kontrolleur auf, weil er weder Fahrschein noch einen Ausweis dabei hatte. Um die Identität des Mannes festzustellen, wurde die Bundespolizei hinzu gerufen. 

"Bild von den sexuellen Belästigungen machen"

Als die Polizeibeamten den 26-Jährigen auf der Wache durchsuchten, fanden sie in seiner Jackentasche ein etwa 30 Zentimeter langes Küchenbeil. Was er damit wollte? Laut Polizei habe er sich auf den Weg nach Köln gemacht, "um mir ein Bild von den sexuellen Belästigungen zu machen", habe er den Beamten entgegnet. "Das Beil benötige ich dazu", habe der Lüner laut Polizei gesagt.

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Weil das Verhalten des Mannes den Polizeibeamten sehr sprunghaft erschien, wurde er nach Rücksprache mit einem Arzt und dem Gelsenkirchener Ordnungsamt in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Schwarzfahrens gegen den Lüner.

 

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